FlowFact zählt zu den ältesten Makler-CRMs in Deutschland – laut Anbieter seit 1985 entwickelt und von über 6.000 Unternehmen genutzt. Betreiber der Website ist laut Impressum die Propstack GmbH, Teil des Scout24-Umfelds. Preislich startet FlowFact mit dem kostenlosen Mini-Tarif; Residential kostet 87 Euro pro Lizenz und Monat plus 279 Euro Einrichtung (laut Anbieter, Stand Juli 2026).
Genau diese Konstellation sorgt bei vielen Bestandskunden für Fragen: Wer heute das Impressum von flowfact.de aufruft, findet dort nicht mehr eine eigenständige FLOWFACT-Gesellschaft, sondern die Propstack GmbH als Betreiberin – und Propstack wiederum wurde laut einer Scout24-Unternehmensmeldung bereits im August 2021 von Scout24 übernommen. Zwei Makler-CRMs, die jahrelang als getrennte Produkte am Markt waren, gehören damit zum selben Konzernumfeld wie ImmoScout24. Was das für Roadmap, Datenhaltung und Verträge bedeuten kann, beschäftigt Wohnmakler, die ihr CRM langfristig planen müssen.
Dieser Beitrag ordnet die Lage nüchtern ein: mit belegten Fakten zu Produkt, Preisen und Eigentümerstruktur, mit echten Nutzerstimmen von Bewertungsportalen und mit einem transparenten Funktionsvergleich. Zur Einordnung vorab: Dieser Artikel erscheint auf der Website von MyInvest Pro, einem Anbieter einer alternativen Vertriebsplattform. Alle Aussagen über FlowFact stützen sich auf öffentlich zugängliche Quellen mit Stand Juli 2026; eigene Bewertungen sind ausdrücklich als Einschätzung gekennzeichnet – inklusive der Szenarien, in denen FlowFact die bessere Wahl bleibt.
FlowFact im Steckbrief: Produkt, Zielgruppe und Zahlen laut Anbieter
FlowFact gehört zu den bekanntesten Namen unter den deutschen Makler-CRMs. Laut Anbieter-Website blickt das Produkt auf über 35 Jahre CRM-Entwicklung zurück – die Ursprünge reichen bis 1985. Ebenfalls laut Anbieter arbeiten über 6.000 Unternehmen mit rund 25.000 Lizenzen mit den FlowFact-Lösungen (Stand Juli 2026). Das Produktportfolio gliedert sich in drei Linien: FLOWFACT Mini als kostenloser Einstieg für Einzelkämpfer und Existenzgründer, FLOWFACT Residential für mittelständische Maklerunternehmen und FLOWFACT Commercial für den Gewerbebereich. Dazu kommen Zusatzprodukte wie Immobilienwebsites, Dokumentvorlagen und Telefonie-Bausteine.
Funktional bewirbt der Anbieter die klassischen Kernaufgaben eines Wohnmakler-CRMs: Kontakt-, Objekt- und Aufgabenverwaltung, Kalender-Tool, E-Mail-Anbindung samt Outlook-Add-in, automatische Anfragenverarbeitung, Suchprofil-Matching und einen Marktwertreport für die Akquise. Hinzu kommen das interaktive Exposé, die Portalübertragung an laut Anbieter über 150 Immobilienportale sowie die mobile Anwendung FLOWFACT GO. Rechtssichere Vorlagen – etwa Maklerverträge von Rechtsanwalt Sven Johns – sind laut Produktseite ebenfalls Teil des Pakets. Auf der eigenen Website nennt der Anbieter zudem eine Google-Bewertung von 4,4 Sternen aus 268 Rezensionen (Stand Juli 2026).
Für die spätere Einordnung wichtig: Die öffentlich beworbenen Funktionen konzentrieren sich klar auf die Vermarktung von Wohnimmobilien – Einwerbung, Exposé, Portale, Interessentenmanagement. Themen wie Bauträger- und Projektvertrieb, Provisionsabrechnung für Vertriebsteams oder eine integrierte Finanzierungsstrecke tauchen auf der Anbieter-Website dagegen nicht als beworbene Produktbestandteile auf (Stand Juli 2026). Das ist keine Schwäche im Kernsegment – es markiert nur die Grenze des Anwendungsfalls, für den das Produkt öffentlich positioniert wird.
1985
Ursprungsjahr
laut Anbieter über 35 Jahre CRM-Entwicklung
6.000+
Unternehmen als Kunden
laut Anbieter-Website, Stand Juli 2026
25.000
Lizenzen im Einsatz
laut Anbieter rund 25.000, Stand Juli 2026
3,6/5
Bewertung auf trusted.de
12 Bewertungen, abgerufen Juli 2026
Die Übernahme: FlowFact, Propstack und Scout24 – die Belegkette
Wer verstehen will, wem FlowFact heute gehört, muss nur zwei öffentliche Quellen lesen. Erstens das Impressum von flowfact.de (Stand Juli 2026): Dort ist als Betreiberin die Propstack GmbH mit Sitz in der Invalidenstraße 65, 10557 Berlin, eingetragen – Amtsgericht Köln, HRB 83141, vertreten durch die Geschäftsführer Kevin Heldt und Nicolas Cheron. Das ist bemerkenswert, denn Propstack war jahrelang ein eigenständiges Konkurrenz-CRM zu FlowFact. Dass ausgerechnet die Propstack GmbH heute die FlowFact-Website verantwortet, zeigt, wie eng beide Produkte organisatorisch zusammengewachsen sind.
Zweitens die Scout24-Verbindung: Dasselbe Impressum verweist hinweisgebende Personen auf das zentrale Hinweisgebersystem von Scout24 – ein Konzernmerkmal. Laut einer Scout24-Unternehmensmeldung wurde Propstack im August 2021 übernommen, um das CRM-Angebot für Immobilienmakler auszubauen; FlowFact wird in derselben Meldung als CRM-Softwaregeschäft innerhalb des Scout24-Segments Media & Other geführt. Die Propstack-Website selbst spricht von der erfolgreichen Fusion mit FLOWFACT im digitalen Ökosystem für Immobiliengeschäfte von ImmoScout24. Damit ist die Kette belegt: FlowFact und Propstack agieren gemeinsam im Konzernumfeld von Scout24, zu dem auch ImmoScout24 gehört.
Für die Einordnung heißt das: Einer der traditionsreichsten Namen im deutschen Makler-CRM-Markt und einer seiner moderneren Herausforderer liegen heute in einer Hand – und diese Hand betreibt mit ImmoScout24 zugleich eines der größten Immobilienportale Deutschlands. Das ist zunächst ein neutraler Fakt, kein Alarmsignal. Konsolidierung kann für Kunden Vorteile bringen, etwa gebündelte Entwicklungsressourcen und engere Portal-Integration. Sie wirft aber legitime Fragen auf, die im nächsten Abschnitt sortiert werden – sauber getrennt von dem, was belegt ist.
Was die Konsolidierung für Bestandskunden bedeuten kann – eine gekennzeichnete Einschätzung
Vorab in aller Klarheit: Die folgenden Absätze sind unsere Einschätzung als Anbieter einer Wettbewerbslösung – keine Aussage über interne Pläne von Scout24, Propstack oder FlowFact, die wir nicht kennen. Öffentlich angekündigt ist gegenüber Bestandskunden nach unserer Recherche keine Abschaltung und keine Zwangsmigration (Stand Juli 2026). Wer heute FlowFact nutzt, hat also keinen akuten Handlungsdruck – wohl aber einen guten Anlass, die eigene Systemstrategie zu überprüfen.
Erfahrungsgemäß stellen sich bei der Zusammenführung zweier funktional überlappender Produkte unter einem Dach drei Fragen. Erstens die Produktstrategie: Welches der beiden CRMs führt langfristig die Roadmap an, und wohin fließen die Entwicklungsressourcen? Zweitens die Funktionskonvergenz: Wachsen Module zusammen, und was bedeutet das für gewohnte Arbeitsabläufe – einzelne trusted.de-Rezensenten beschrieben schon den Umstieg auf die neue FlowFact-Generation als „etwas zu früh“. Drittens die Vertragsebene: Ändern sich mittelfristig Tarife, Laufzeiten oder Support-Modelle? Nichts davon ist ein belegtes Problem – es sind die Prüfsteine, die ein sorgfältiger Einkäufer bei jeder Software-Konsolidierung anlegt.
Der zweite Prüfstein ist die Datenhoheit. Ein CRM ist das Gedächtnis eines Maklerunternehmens: Kontakte, Objekthistorien, Aktivitäten, Dokumente. Bestandskunden sollten unabhängig vom Anbieter wissen, in welchen Formaten sie ihre Daten exportieren können, welche Schnittstellen offiziell unterstützt werden – FlowFact bewirbt hierfür eine eigene API – und welche Fristen der Vertrag für Kündigung und Datenübergabe vorsieht. Wer diese Fragen schriftlich beantwortet hat, kann jeder Konsolidierungsnachricht gelassen begegnen, weil der eigene Wechselpfad jederzeit offensteht.
Unsere Empfehlung ist deshalb bewusst unaufgeregt: nicht kündigen, weil sich Eigentümerstrukturen ändern – aber die Gelegenheit nutzen, um Vertragsunterlagen, Exportwege und die eigene Funktions-Wunschliste einmal sauber zu dokumentieren. Wer dabei feststellt, dass die eigenen Anforderungen ohnehin über das klassische Wohnmakler-Geschäft hinausgewachsen sind – etwa Richtung Projektvertrieb, Provisionslogik oder Finanzierung –, hat einen sachlichen, vom Eigentümerwechsel unabhängigen Grund für einen Marktvergleich.
Praxis-Tipp
Drei Fragen, die Bestandskunden dem Anbieter jetzt stellen sollten
Erstens: Wie lautet die verbindliche Produkt-Roadmap für meine FlowFact-Edition in den nächsten 24 Monaten? Zweitens: In welchen Formaten und über welche Schnittstellen kann ich sämtliche Daten – inklusive Dokumenten und Aktivitätenhistorie – exportieren? Drittens: Welche Kündigungsfristen und Datenübergabe-Regeln gelten in meinem Vertrag? Die Antworten schriftlich ablegen.
Experten-Tipp
Lock-in nüchtern bewerten
Lock-in entsteht selten durch böse Absicht, sondern durch Gewohnheit: Vorlagen, Automationen und Team-Routinen binden stärker als jeder Vertrag. Wer jährlich prüft, welche Prozesse nur aus Gewohnheit weiterlaufen, bleibt verhandlungs- und wechselfähig – ganz gleich, wie sich die Anbieterlandschaft konsolidiert.
Was Nutzer berichten: FlowFact Erfahrungen auf Bewertungsportalen
Die belastbarste öffentliche Quelle für FlowFact-Nutzerstimmen ist das Bewertungsportal trusted.de: Dort bewerten 12 Kunden FlowFact durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten (abgerufen im Juli 2026). Wichtig für die Einordnung: Die veröffentlichten Einzelrezensionen stammen überwiegend aus dem Jahr 2023 – sie sind also eine Momentaufnahme aus der Umbruchphase auf die neue Produktgeneration, keine tagesaktuelle Abstimmung. Ergänzend nennt der Anbieter auf der eigenen Website eine Google-Bewertung von 4,4 Sternen aus 268 Rezensionen (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Auf ProvenExpert existiert ein FlowFact-Profil bislang ohne Kundenbewertungen.
Inhaltlich zeichnen die trusted.de-Rezensionen ein konsistentes Bild der Stärken: Mehrfach gelobt werden der schnelle und qualifizierte technische Support, der automatische Exposé-Versand, die Portalübertragung und die mobile App FLOWFACT GO. Mehrere Nutzer heben ausdrücklich die Entwicklungsgeschwindigkeit hervor – das System habe sich „vor allem in den letzten 12 Monaten fokussiert in eine hervorragende Richtung bewegt“, schreibt ein Rezensent. Ein langjähriger Kunde berichtet, er automatisiere einen Großteil seiner Geschäftsprozesse über die Plattform.
Die Kritikpunkte sind ebenso konkret: Ein Nutzer berichtet, ihm sei bei Vertragsabschluss „eine Software mit einem größeren Leistungsumfang versprochen“ worden; ein anderer empfand den Umstieg auf das neue FlowFact als verfrüht, und auch der grundsätzliche Aufbau der Software wurde bemängelt – mit dem Zusatz, dass Updates spürbare Besserung brachten. Fair zusammengefasst: Die Nutzerstimmen beschreiben ein solides, im Kernsegment bewährtes CRM mit einer erkennbaren Modernisierungskurve – und mit einer Erwartungslücke bei Kunden, die sich vom Produkt mehr Funktionsumfang versprochen hatten.
- Gelobt auf trusted.de: schneller, qualifizierter Support – in mehreren Rezensionen unabhängig voneinander hervorgehoben
- Gelobt: automatischer Exposé-Versand, Portalübertragung und die mobile App FLOWFACT GO
- Kritisiert: bei Vertragsabschluss versprochener Leistungsumfang wurde aus Sicht eines Rezensenten nicht erreicht
- Kritisiert: Umstieg auf die neue Produktgeneration kam für Teile der Nutzerschaft zu früh, Aufbau der Software zunächst gewöhnungsbedürftig
- Kontext: 3,6/5 aus 12 Bewertungen auf trusted.de; die Einzelrezensionen stammen überwiegend aus 2023
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FlowFact Kosten: Preise laut Anbieter und ihre Einordnung
Die Preisstruktur ist laut Anbieter-Website übersichtlich (Stand Juli 2026): FLOWFACT Mini ist mit 0 Euro monatlich kostenlos und richtet sich an Einzelkämpfer und Existenzgründer. FLOWFACT Residential kostet 87 Euro pro Lizenz und Monat, zuzüglich einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 279 Euro – beide Beträge zuzüglich Mehrwertsteuer. Für FLOWFACT Commercial nennt die Website keinen öffentlichen Preis; das Bewertungsportal trusted.de führt FlowFact entsprechend mit „Preis auf Anfrage“ und verweist auf eine 30-tägige kostenlose Testphase. Zusatzprodukte wie Immobilienwebsite oder Telefonie werden separat angeboten.
Zur Einordnung: Ein kostenloser Einstiegstarif ist im deutschen Makler-CRM-Markt keine Selbstverständlichkeit und senkt die Hürde für Gründer erheblich. Die 87 Euro pro Lizenz für Residential liegen nach unserer Einschätzung im marktüblichen Mittelfeld für professionelle Maklersoftware; die Einrichtungsgebühr von 279 Euro ist einmalig und transparent ausgewiesen. Wer die Gesamtkosten kalkuliert, sollte allerdings über den Lizenzpreis hinausdenken: Entscheidend ist, welche Aufgaben das System tatsächlich abdeckt – und welche Zusatztools daneben weiterlaufen müssen.
Genau hier unterscheidet sich die Rechnung je nach Geschäftsmodell. Für einen klassischen Wohnmakler, der Objekte einwirbt, exposiert und über Portale vermarktet, bildet der beworbene Funktionsumfang den Arbeitsalltag weitgehend ab. Wer dagegen Vertriebsteams mit Provisionsmodellen steuert, Neubauprojekte für Bauträger vermarktet oder Finanzierungen vermittelt, findet diese Bausteine auf der FlowFact-Website nicht als beworbene Produktbestandteile (Stand Juli 2026) und müsste sie nach unserer Einschätzung über Zusatzwerkzeuge oder Partnerlösungen abbilden – mit entsprechenden Zusatzkosten und Medienbrüchen. MyInvest Pro veröffentlicht seine Pakete und Vertragslogik vollständig auf der Preisseite; ein ehrlicher Kostenvergleich stellt immer Gesamtprozess gegen Gesamtprozess, nicht Lizenzpreis gegen Lizenzpreis.
Funktions-Direktvergleich: FlowFact vs. MyInvest Pro
Der folgende Vergleich basiert auf den öffentlichen Funktionsangaben der FlowFact-Website (Stand Juli 2026) und den eigenen Produktangaben von MyInvest Pro. Wichtig für die faire Lesart: „Wird auf der Anbieter-Website nicht beworben“ bedeutet nicht zwingend, dass eine Funktion technisch unmöglich ist – FlowFact bewirbt eine eigene API, über die sich laut Anbieter Zusatzfunktionen und Drittanbieter-Tools anbinden lassen. Es bedeutet nur: Der Anbieter positioniert die Funktion nicht als Bestandteil seines öffentlich beworbenen Produkts.
Die Tabelle zeigt zwei unterschiedliche Produktphilosophien, nicht einen Sieger und einen Verlierer. FlowFact ist als klassisches Wohnmakler-CRM mit tiefer Portal- und Exposé-Strecke positioniert; MyInvest Pro ist als Vertriebsplattform für Kapitalanlage-Immobilien, Projektvertrieb und Partnerstrukturen gebaut. Welche Spalte „gewinnt“, entscheidet allein das eigene Geschäftsmodell.
FlowFact und MyInvest Pro im Funktionsvergleich (Quellen: Anbieter-Websites, Stand Juli 2026)
| Funktion | FLOWFACT | MyInvest Pro |
|---|---|---|
| Kontakt-, Objekt- und Aufgabenverwaltung | Laut Anbieter Kernfunktion aller Editionen | Im Kern enthalten, mit visueller Deal-Pipeline |
| Portalübertragung | Laut Anbieter an über 150 Immobilienportale | Kein beworbener Schwerpunkt; Fokus auf Direkt- und Partnervertrieb |
| Interaktives Exposé | Laut Anbieter enthalten, inkl. automatischem Versand | Exposé- und Katalogfunktionen im Vertriebskontext |
| Bauträger- und Projektvertrieb | Wird auf der Anbieter-Website nicht beworben (Stand Juli 2026) | Kernfunktion: Projekte, Reservierungssystem, Vertriebsnetzwerk |
| Provisionsabrechnung | Wird auf der Anbieter-Website nicht beworben (Stand Juli 2026) | Provisionsmodul für Teams und Strukturen im Kern enthalten |
| Finanzierungsvermittlung | Wird auf der Anbieter-Website nicht beworben (Stand Juli 2026) | Integriert; nach eigenen Angaben über 390 Bankpartner |
| Selbstauskunft und E-Signatur | Wird auf der Anbieter-Website nicht beworben (Stand Juli 2026) | Digitale Selbstauskunft mit E-Signatur enthalten |
| Partnernetzwerk und Teamstrukturen | Wird auf der Anbieter-Website nicht beworben (Stand Juli 2026) | Team-Struktur-Modul; nach eigenen Angaben 1.200+ aktive Vertriebspartner |
| Mobile Nutzung | Laut Anbieter mobile App FLOWFACT GO | Responsive Web-App auf allen Geräten |
| Kostenloser Einstieg | Laut Anbieter Mini-Tarif für 0 Euro monatlich | Kostenlose Demo; Preise transparent auf der Preisseite |
Für wen ist FlowFact die richtige Wahl – und für wen nicht?
Ein fairer Vergleich nennt zuerst die Szenarien, in denen FlowFact nach unserer Einschätzung weiterhin eine gute Wahl ist. Erstens: reine Wohnmakler, deren Alltag aus Einwerbung, Exposé und Portalvermarktung besteht – hier liegt der beworbene Funktionskern des Produkts, inklusive der Übertragung an laut Anbieter über 150 Portale und rechtssicherer Vertragsvorlagen. Zweitens: Existenzgründer und Einzelkämpfer, für die der kostenlose Mini-Tarif einen Einstieg in strukturiertes Arbeiten ohne finanzielle Verpflichtung bietet. Drittens: Unternehmen mit historisch gewachsenen FlowFact-Prozessen und enger Anbindung an das ImmoScout24-Ökosystem – für sie kann die Konzern-Nähe zu einem der größten deutschen Immobilienportale ein echter Vorteil sein, und ein Systemwechsel hätte Umstellungskosten, die der Nutzen erst rechtfertigen muss.
Auf der anderen Seite stehen Anforderungsprofile, für die FlowFact laut den öffentlichen Funktionsangaben nicht positioniert ist. Wer Neubauprojekte für Bauträger vermarktet, braucht Projektstrukturen, Reservierungslogik und ein steuerbares Vertriebsnetzwerk. Wer mit Vertriebspartnern oder im Strukturvertrieb arbeitet, braucht Provisionsmodelle, die das System selbst abrechnet. Und wer Kapitalanlage-Immobilien verkauft, braucht Rechner, Bonitätsstrecke und eine integrierte Finanzierungsvermittlung, damit der Abschluss nicht an externen Medienbrüchen hängt. Diese Bausteine wirbt die FlowFact-Website nicht als Produktbestandteile aus (Stand Juli 2026) – MyInvest Pro ist genau um sie herum gebaut.
Die ehrliche Antwort auf die Wahlfrage lautet deshalb: Es gibt keinen pauschalen Sieger. Entscheidend ist, ob das eigene Geschäftsmodell dem klassischen Wohnmakler-Profil entspricht oder Richtung Projektvertrieb, Partnerstruktur und Finanzierung gewachsen ist. Bestandskunden, die zur ersten Gruppe gehören, haben nach unserer Einschätzung wenig Grund zur Eile – sie sollten die Konsolidierung beobachten und ihre Exportwege dokumentieren. Wer zur zweiten Gruppe gehört, vergleicht am besten strukturiert: gleiche Anwendungsfälle, gleiche Daten, beide Systeme in der Demo.
- FlowFact passt: Wohnmakler mit Portal- und Exposé-Fokus, Gründer mit dem kostenlosen Mini-Tarif, Teams mit gewachsenen FlowFact-Prozessen im ImmoScout24-Umfeld
- Alternativen prüfen: Bauträger- und Projektvertriebe, Teams mit Provisionsmodellen, Vermittler von Kapitalanlage-Immobilien mit Finanzierungsbedarf
- In beiden Fällen sinnvoll: Exportformate, Kündigungsfristen und Roadmap-Zusagen schriftlich dokumentieren
Wo MyInvest Pro anders ansetzt – und wie der Wechsel von FlowFact abläuft
Zur Transparenz noch einmal ausdrücklich: Was folgt, ist die gekennzeichnete Eigenpositionierung des Herausgebers dieses Artikels. MyInvest Pro versteht sich nicht als weiteres Wohnmakler-CRM, sondern als vertikales Vertriebssystem für Immobilien als Kapitalanlage und Projektgeschäft: CRM mit visueller Deal-Pipeline, Provisionsmodul für Teams und Strukturen, digitale Selbstauskunft mit E-Signatur, Bonitätsanalyse sowie eine Finanzierungsstrecke, die nach eigenen Angaben auf über 390 Bankpartner zugreift. Über 1.200 aktive Vertriebspartner nutzen die Plattform nach eigenen Angaben für den Verkauf von Kapitalanlage-Immobilien. Der Unterschied zu FlowFact liegt also weniger in einzelnen Features als in der Frage, ob Provision, Finanzierung und Projektlogik im Kernsystem verankert sein sollen oder daneben organisiert werden.
Ein Wechsel des CRM-Systems ist Projektarbeit, aber kein Hexenwerk – wenn er entlang der Zielprozesse geplant wird statt entlang der alten Menüstruktur. Erfahrungsgemäß scheitern Migrationen selten an der Technik und häufig daran, dass Altprozesse eins zu eins nachgebaut werden sollen, die es im neuen System bewusst nicht mehr braucht. Die folgende Reihenfolge hat sich in der Praxis bewährt und lässt sich unabhängig vom Zielsystem anwenden.
Realistisch bleiben sollte man beim Aufwand: Datenqualität ist der größte Zeitfaktor – veraltete Kontakte und Dubletten wandern sonst einfach mit. Wer die Migration mit einer Datenbereinigung verbindet und das Team entlang echter Anwendungsfälle schult, ist nach unserer Erfahrung in Wochen produktiv, nicht in Monaten. Und wer vor dem Wechsel die eigenen FlowFact-Exportwege sauber dokumentiert hat, wie in Abschnitt drei empfohlen, hat den schwierigsten Teil bereits erledigt.
- 1Datenbestand sichten und beim bisherigen Anbieter den vollständigen Export anfragen: Kontakte, Objekte, Aktivitäten, Dokumente – inklusive Formatangaben.
- 2Zielprozesse definieren statt Altmasken kopieren: Welche Wege müssen künftig ohne Medienbruch laufen – vom Lead über Beratung und Reservierung bis zu Finanzierung und Provision?
- 3Demo entlang der eigenen Anwendungsfälle strukturieren und mit echten Beispieldaten testen, nicht mit Musterdaten des Anbieters.
- 4Datenbereinigung und Import durchführen; Dubletten und inaktive Kontakte vor dem Import aussortieren.
- 5Parallelbetrieb mit klarem Stichtag: kurze Übergangsphase, dann konsequenter Umstieg mit Team-Schulung an realen Fällen.
FAQ: Häufige Fragen
Wem gehört FlowFact?
Betreiberin der FlowFact-Website ist laut Impressum die Propstack GmbH mit Sitz in Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Köln unter HRB 83141, vertreten durch die Geschäftsführer Kevin Heldt und Nicolas Cheron (Stand Juli 2026). Die Konzernzugehörigkeit ergibt sich aus mehreren öffentlichen Quellen: Das Impressum verweist auf das zentrale Hinweisgebersystem von Scout24, eine Scout24-Unternehmensmeldung dokumentiert die Übernahme von Propstack im August 2021, und die Propstack-Website spricht von der Fusion mit FLOWFACT im digitalen Ökosystem für Immobiliengeschäfte von ImmoScout24. FlowFact, Propstack und ImmoScout24 agieren damit im selben Konzernumfeld der Scout24-Gruppe.
Was kostet FlowFact?
Laut Anbieter-Website gilt folgende Preisstruktur (Stand Juli 2026): FLOWFACT Mini ist mit 0 Euro monatlich kostenlos und richtet sich an Einzelkämpfer und Existenzgründer. FLOWFACT Residential kostet 87 Euro pro Lizenz und Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 279 Euro. Für FLOWFACT Commercial nennt die Website keinen öffentlichen Preis; das Bewertungsportal trusted.de führt das Produkt mit Preis auf Anfrage und nennt eine 30-tägige kostenlose Testphase. Zusatzprodukte wie Immobilienwebsite, Vorlagenpakete oder Telefonie werden separat angeboten und sind bei der Gesamtkalkulation zu berücksichtigen. Wer Funktionen wie Provisionsabrechnung oder Finanzierungsvermittlung benötigt, sollte zusätzlich einplanen, dass diese auf der Anbieter-Website nicht als Produktbestandteile beworben werden.
Wie sind die FlowFact Erfahrungen auf Bewertungsportalen?
Auf trusted.de bewerten 12 Kunden FlowFact durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten (abgerufen im Juli 2026); die veröffentlichten Einzelrezensionen stammen überwiegend aus 2023. Gelobt werden vor allem der schnelle, qualifizierte Support, der automatische Exposé-Versand, die Portalübertragung und die mobile App FLOWFACT GO. Kritisiert werden ein bei Vertragsabschluss größer versprochener Leistungsumfang und ein aus Nutzersicht verfrühter Umstieg auf die neue Produktgeneration – mehrere Rezensenten attestieren dem System allerdings eine deutliche Weiterentwicklung. Der Anbieter selbst nennt auf seiner Website eine Google-Bewertung von 4,4 Sternen aus 268 Rezensionen (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Ein ProvenExpert-Profil existiert, weist aber bislang keine Kundenbewertungen aus.
Muss ich als FlowFact-Bestandskunde jetzt handeln?
Nach unserer Recherche gibt es keinen akuten Handlungsdruck: Eine Abschaltung oder Zwangsmigration für Bestandskunden ist öffentlich nicht angekündigt (Stand Juli 2026). Sinnvoll ist aber eine nüchterne Bestandsaufnahme, wie sie bei jeder Anbieter-Konsolidierung ratsam wäre. Konkret: die Vertragsunterlagen auf Laufzeiten, Kündigungsfristen und Datenübergabe-Regeln prüfen, beim Anbieter die verbindliche Roadmap für die eigene Edition erfragen und die verfügbaren Exportformate für Kontakte, Objekte und Dokumente schriftlich dokumentieren. Wer diese Punkte geklärt hat, kann Veränderungen im Produktportfolio gelassen abwarten. Ein Systemvergleich lohnt sich unabhängig davon vor allem dann, wenn die eigenen Anforderungen über das klassische Wohnmakler-Geschäft hinausgewachsen sind – etwa Richtung Projektvertrieb, Provisionsmodelle oder Finanzierung.
Welche Alternativen zu FlowFact gibt es?
Der deutsche Markt für Maklersoftware ist breit: trusted.de listet als Vergleichsprodukte unter anderem onOffice, AMMON, estate45, FIO WEBMAKLER und ilogu; auch Propstack selbst – heute im selben Konzernumfeld wie FlowFact – ist ein etabliertes Wohnmakler-CRM. Die Wahl hängt vom Geschäftsmodell ab: Für klassische Wohnmakler mit Portalfokus bleiben mehrere dieser Systeme eine solide Option. Für Vertriebe von Kapitalanlage-Immobilien, Bauträger und Teams mit Provisionsstrukturen positioniert sich MyInvest Pro – der Herausgeber dieses Artikels – als Alternative mit integrierter Provisionsabrechnung, digitaler Selbstauskunft mit E-Signatur und Finanzierungsvermittlung über nach eigenen Angaben mehr als 390 Bankpartner. Ein strukturierter Vergleich entlang der eigenen Anwendungsfälle ist der sicherste Weg zur passenden Entscheidung.
Fazit
FlowFact ist und bleibt ein Schwergewicht im deutschen Makler-CRM-Markt: laut Anbieter seit 1985 entwickelt, von über 6.000 Unternehmen genutzt und mit einem klaren, im Kernsegment bewährten Funktionsprofil für Wohnmakler. Die Nutzerstimmen auf trusted.de – 3,6 von 5 Punkten aus 12 Bewertungen – beschreiben ein System mit starkem Support und erkennbarer Modernisierungskurve, aber auch mit einer Erwartungslücke beim Funktionsumfang. Die Preisstruktur ist mit dem kostenlosen Mini-Tarif und 87 Euro pro Residential-Lizenz zuzüglich 279 Euro Einrichtung transparent dokumentiert (laut Anbieter, Stand Juli 2026).
Die eigentliche Nachricht des Jahres ist die Konsolidierung: Laut Impressum betreibt die Propstack GmbH die FlowFact-Website, und beide CRMs agieren im Konzernumfeld von Scout24 – gemeinsam mit ImmoScout24. Daraus folgt kein Alarm, aber ein Auftrag an jeden Bestandskunden: Verträge, Exportwege und Roadmap-Zusagen dokumentieren und die eigene Systemstrategie einmal bewusst überprüfen. Wer als reiner Wohnmakler arbeitet, findet in FlowFact weiterhin ein passendes Zuhause; wer Projektvertrieb, Provisionslogik oder Finanzierung braucht, findet diese Bausteine dort laut den öffentlichen Funktionsangaben nicht beworben – und sollte den Markt strukturiert vergleichen.
Nach unserer – ausdrücklich gekennzeichneten – Einschätzung ist der beste Zeitpunkt für diesen Vergleich nicht der Moment, in dem ein Anbieter Veränderungen verkündet, sondern der Moment, in dem das eigene Geschäftsmodell dem alten System entwächst. Genau dafür gibt es die Demo mit den eigenen Anwendungsfällen: gleiche Daten, gleiche Prozesse, ehrlicher Vergleich.
Interne Weiterführende Links
- Provisionsmodul ansehen: Provisionen für Teams und Vertriebsstrukturen automatisch berechnen und abrechnen – direkt im Kernsystem.
- MyInvest Pro als FLOWFACT Alternative: Der direkte Anbieter-Vergleich mit Setup-, Vertrags- und Use-Case-Perspektive.
- Alle Anbieter-Vergleiche im Überblick: Der Vergleichs-Hub mit allen CRM-Detailseiten und Entscheidungspfaden.
- Maklersoftware im großen Vergleich: Marktüberblick über CRM-Systeme für Makler und Immobilienvertriebe.
- MyInvest Pro Preise: Transparente Pakete und Vertragslogik auf einen Blick.
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Externe Quellen
- FLOWFACT Website (Anbieterangaben): Produktlinien, Funktionen, Kundenzahlen und Preise laut Anbieter, Stand Juli 2026.
- trusted.de: FLOWFACT Erfahrungen: Nutzerbewertungen mit 3,6 von 5 Punkten aus 12 Bewertungen, abgerufen Juli 2026.
- Scout24-Unternehmensmeldung (2021): Dokumentiert die Übernahme von Propstack im August 2021 zur Erweiterung des CRM-Angebots.
- Propstack: Zahlen und Fakten: Nennt die Fusion mit FLOWFACT im digitalen Ökosystem für Immobiliengeschäfte von ImmoScout24.
Medien-Briefing
Konzern-Schaubild: Scout24, Propstack und FlowFact
Diagramm der Belegkette: Scout24-Gruppe mit ImmoScout24-Ökosystem, darunter Propstack GmbH als Betreiberin von flowfact.de (laut Impressum) und die Produkte FLOWFACT und Propstack. Jede Verbindung mit Quellenangabe (Impressum flowfact.de, Scout24-Meldung 2021, Propstack-Website) und dem Vermerk Stand Juli 2026.
Alt-Tag: Schaubild der Konzernstruktur um FlowFact, Propstack und ImmoScout24 innerhalb der Scout24-Gruppe
Vergleichsmatrix FlowFact vs. MyInvest Pro
Die Funktionstabelle des Artikels als Grafik aufbereitet: zehn Funktionszeilen, Zellen mit Quellen-Kennzeichnung (laut Anbieter bzw. eigene Angaben, Stand Juli 2026), neutrale Farbgebung ohne Herabsetzung.
Alt-Tag: Funktionsvergleich zwischen FlowFact und MyInvest Pro als Matrix mit Quellenhinweisen
