TeamProQ ist die Vertriebsplattform der Real Estate Pilot AG aus Leipzig; die Domain teamproq.de leitet inzwischen per 301-Weiterleitung auf realestatepilot.com weiter. Die Preise sind öffentlich: Economy 169 €, Business 329 €, First Class 699 € pro Monat (laut Anbieter, Stand Juli 2026) — das Provisionsmodul ist nur im Top-Tarif enthalten. Unabhängige Erfahrungsberichte sind rar.
Wer heute nach TeamProQ Erfahrungen sucht, trifft auf eine ungewöhnliche Ausgangslage: Die vertraute Produktseite teamproq.de existiert als eigenständiger Auftritt nicht mehr, stattdessen landet man auf der Website der Real Estate Pilot AG — dort firmiert TeamProQ als eine von mehreren Produktlinien neben dem Immobilienrechner ImmoProQ und dem Marktdaten-Produkt GeoMap. Gleichzeitig ist die Bewertungslage auf unabhängigen Portalen dünn: Auf OMR Reviews lagen im Juli 2026 keine Nutzerbewertungen vor. Dieser Beitrag ordnet deshalb das ein, was sich belegen lässt: Rebranding, Funktionsumfang, Preisstruktur und Zielgruppen-Fit — und zeigt, wo sich eine Alternative lohnen kann.
Transparenz vorab: Dieser Artikel erscheint bei MyInvest Pro, einem Wettbewerber von TeamProQ / Real Estate Pilot. Alle Aussagen über den Anbieter stützen sich auf öffentlich zugängliche Angaben der Anbieter-Website und von Bewertungsportalen mit Stand Juli 2026 und sind entsprechend gekennzeichnet. Wo wir MyInvest Pro einordnen, machen wir das ausdrücklich als eigene Positionierung kenntlich — damit Sie beide Lösungen fair vergleichen können.
TeamProQ wird Real Estate Pilot: Was hinter dem Rebranding steckt
Der sichtbarste Beleg für die Markenumstellung ist technischer Natur: Die Domain teamproq.de antwortet mit einer permanenten 301-Weiterleitung auf realestatepilot.com/produkte/arbeitsplattform/funktionen/ (zuletzt geprüft: Juli 2026). Wer die alte Adresse aufruft, landet also direkt in der Funktionsübersicht der Arbeitsplattform auf der neuen Unternehmenswebsite. Eine gesonderte Rebranding-Ankündigung findet sich auf der Website nicht — die Weiterleitung und die neue Markenarchitektur sprechen jedoch eine klare Sprache.
Hinter beiden Namen steht dasselbe Unternehmen: die Real Estate Pilot AG mit Sitz in der Essener Straße 100 in Leipzig, eingetragen beim Amtsgericht Leipzig unter HRB 37721, Vorstand ist Marco Hoffmann (laut Impressum, Stand Juli 2026). Auf der Startseite positioniert sich das Unternehmen mit dem Claim „Wir digitalisieren die Immobilienbranche“ und nennt als Kennzahlen mehr als 20 Jahre Markterfahrung, über 60.000 aktive Nutzer und mehr als 35 Mitarbeiter — allesamt Herstellerangaben, die sich vermutlich auf alle Produktlinien zusammen beziehen.
Wichtig für die Einordnung: TeamProQ ist nicht verschwunden, sondern wird als Produktname der „Arbeitsplattform“ innerhalb der Real-Estate-Pilot-Markenwelt weitergeführt — neben dem Immobilienrechner ImmoProQ, dem Marktdaten-Produkt GeoMap und der GeoMap API (laut Anbieter-Website, Stand Juli 2026). Für Bestandskunden ändert sich dem öffentlichen Auftritt nach vor allem der Markenrahmen, nicht erkennbar das Produkt selbst. Für Suchende bedeutet es: Wer „TeamProQ Erfahrungen“ oder „Real Estate Pilot Erfahrungen“ sucht, meint in aller Regel dieselbe Software.
Steckbrief: Module, Zielgruppen und Referenzen von TeamProQ
Laut Funktionsübersicht des Anbieters richtet sich TeamProQ an „Bauträger, Immobilienvertriebe, Banken und Finanzierer“ und deckt deren Sales- und Vermarktungsprozesse ab. Kern ist das Verkaufsmodul: Verfügbare, reservierte und verkaufte Einheiten werden „zentral und in Echtzeit“ verwaltet — die klassische Einheitenlogik eines Bauträgervertriebs. Ergänzt wird das durch ein Kontaktmodul mit Import aus Outlook, Excel und CSV sowie ein Vertriebsportal, das Objektdaten automatisch in einem öffentlichen und einem passwortgeschützten internen Bereich veröffentlicht (laut Anbieter, Stand Juli 2026).
Darüber hinaus bewirbt der Anbieter ein Dashboard mit interaktiven Diagrammen zu Verkaufs-, Reservierungs- und Vermietungsständen, einen Dateibereich mit individuellen Zugriffsrechten, digitale Provisionsabrechnungen „mit wenigen Klicks“ auf Basis der im Verkauf hinterlegten Vertragsdaten sowie Module für Vermietung und Mängelmanagement. Für Marktanalysen verweist Real Estate Pilot auf GeoMap mit sozioökonomischen Daten und Marktberichten; Rendite- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen laufen über die ImmoProQ-Basis (laut Funktionsübersicht, Stand Juli 2026).
Bei den Referenzen tritt der Anbieter mit namhaften Logos auf: Genannt werden unter anderem Instone Real Estate, Swiss Life, ZBI, ApoBank, Domicil Real Estate Group und Telis Finanz (laut Referenzübersicht des Anbieters, Stand Juli 2026). Das spricht für eine etablierte Position im institutionellen Bauträger- und Vertriebsumfeld — ersetzt aber keine unabhängigen Nutzerbewertungen, auf die wir weiter unten eingehen.
- Verkauf: Einheitenstatus (verfügbar/reserviert/verkauft) zentral in Echtzeit — laut Anbieter
- Kontakte: Kundendaten, Termine, Notizen; Import aus Outlook, Excel, CSV — laut Anbieter
- Vertriebsportal: automatische Objektveröffentlichung, öffentlich + intern — laut Anbieter
- Dashboard, Dateien und Provisionen: laut Preisseite den höheren Tarifen zugeordnet
- Vermietung und Mängelmanagement: laut Preisseite „auf Anfrage“
- GeoMap-Marktdaten und ImmoProQ-Berechnungen als angrenzende Produktlinien
Preise im Check: Economy 169 €, Business 329 €, First Class 699 €
Die Preisstruktur ist öffentlich einsehbar und damit der am besten belegbare Teil jeder TeamProQ-Bewertung. Laut Preisseite (Stand Juli 2026) kostet Economy Class 169 € pro Monat, Business Class 329 € und First Class 699 €; bei jährlicher Zahlung werden 1.690 €, 3.290 € bzw. 6.990 € pro Jahr fällig — was rechnerisch etwa zwei Monatsraten spart. Alle Preise verstehen sich zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer und eines Onboardings, dessen Preis auf der Seite nicht beziffert wird. Eine kostenlose Testphase wird auf der Preisseite nicht erwähnt (Stand Juli 2026).
Das Pauschalmodell hat einen echten Pluspunkt: Alle Tarife enthalten laut Anbieter unbegrenzte Nutzer — für große Vertriebsorganisationen ein attraktives Versprechen. Die wichtige Fußnote steht daneben: Die Immobilienberechnungen sind je Tarif auf 1 (Economy), 20 (Business) bzw. 50 Kalkulations-Nutzer (First Class) begrenzt. Wer also möchte, dass jeder Berater selbst Rendite- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellt, muss die Nutzerzahl seines Kalkulations-Teams gegen diese Staffel halten (laut Preisseite, Stand Juli 2026).
Der für Vertriebe entscheidende Punkt ist die Modul-Zuordnung: Economy enthält laut Preisseite die Module Verkauf und Kontakte, Business ergänzt das Vertriebsportal — das Provisionsmodul gibt es erst in der First Class für 699 € pro Monat, zusammen mit Dateien und Dashboard. Vermietung und Mängelmanagement stehen „auf Anfrage“ bereit. Alternativ lassen sich Einzelmodule für je 90 € pro Monat bei jährlicher Zahlung hinzubuchen (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Wer Provisionsabrechnung als Kernprozess betreibt, sollte diese Struktur genau durchrechnen: Nach unserer Einschätzung ist sie der zentrale Kostenhebel bei der Tarifwahl.
169 €
Economy Class pro Monat
Module Verkauf + Kontakte (laut Anbieter, Stand Juli 2026)
329 €
Business Class pro Monat
zusätzlich Vertriebsportal (laut Anbieter, Stand Juli 2026)
699 €
First Class pro Monat
einziger Tarif mit Provisionsmodul (laut Anbieter, Stand Juli 2026)
Praxis-Tipp
Modulbedarf vor Tarifwahl klären
Listen Sie vor dem Vertragsgespräch auf, welche Prozesse Sie wirklich in der Software abbilden wollen — insbesondere Provisionsabrechnung und die Zahl der Berater, die selbst kalkulieren sollen. Erst dieser Abgleich zeigt, ob der Economy-Einstieg für 169 € reicht oder faktisch der First-Class-Tarif bzw. Zusatzmodule nötig werden.
TeamProQ Erfahrungen: Was die Bewertungslage wirklich hergibt
Wer unabhängige Nutzerstimmen sucht, wird aktuell kaum fündig: Auf OMR Reviews existiert zwar ein Produktprofil zu TeamProQ, es zeigt jedoch den Hinweis „Noch nicht genügend Bewertungen vorhanden“ — im Juli 2026 lag dort keine einzige Nutzerbewertung vor. Das Profil enthält stattdessen eine Produktbeschreibung mit Herstellerangaben, darunter mehr als 30.000 Nutzer der Sales-Plattform. Auch auf anderen einschlägigen Portalen haben wir bei unserer Recherche im Juli 2026 keine belastbaren, zitierfähigen Erfahrungsberichte mit Bewertungsdetails gefunden.
Diese dünne Bewertungslage ist ausdrücklich kein Qualitätsurteil über die Software. Bei spezialisierter B2B-Software für Bauträger und institutionelle Vertriebe ist sie eher die Regel als die Ausnahme: Die Zielgruppe ist klein, Kaufentscheidungen fallen über Ausschreibungen, Empfehlungen und Demos statt über öffentliche Reviews. Die Testimonials auf der Referenzseite des Anbieters sind naturgemäß Herstellerangaben — sie belegen echte Kundenbeziehungen, ersetzen aber keine unabhängige Bewertung.
Für die Evaluation heißt das: Verlassen Sie sich nicht auf Rezensionen, die es (noch) nicht gibt, sondern erzeugen Sie Ihre eigene Evidenz. Lassen Sie sich in der Demo einen vollständigen, realen Fall zeigen — von der Einheit über die Reservierung bis zur Provisionsabrechnung — und sprechen Sie, wenn möglich, mit einem Referenzkunden aus Ihrer eigenen Größenklasse. Dieselbe Messlatte sollte übrigens für jeden Anbieter gelten, auch für uns.
Experten-Tipp
Fünf Demo-Fragen, die Substanz zeigen
Fragen Sie konkret: 1. Wie viele Klicks braucht eine Reservierung inklusive Dokumenten? 2. Wie wird eine mehrstufige Provision über mehrere Vertriebsebenen abgerechnet? 3. Welche Daten lassen sich in welchem Format exportieren? 4. Was kostet das Onboarding für unsere Teamgröße? 5. Wie viele unserer Berater dürfen im gewählten Tarif selbst kalkulieren?
Mehrstufige Provisionsverteilung ab dem Pro-Plan
Mehrstufige Provisionsverteilung und Finanzierungsvermittlung mit 390+ Bankpartnern ab dem Pro-Plan, 5-Ebenen-Strukturbaum im Enterprise-Plan — eIDAS-Signatur und digitale Selbstauskunft in jedem Plan von MyInvest Pro. Sehen Sie den kompletten Ablauf von der Einheit bis zur Abrechnung in einer persönlichen Demo.
MyInvest Pro
Funktions-Direktvergleich: Real Estate Pilot vs. MyInvest Pro
Der folgende Direktvergleich stellt die beworbenen Funktionen von TeamProQ / Real Estate Pilot den Funktionen von MyInvest Pro gegenüber. Methodischer Hinweis: Die Angaben zum Wettbewerber stammen ausschließlich aus dessen öffentlicher Funktions- und Preisdarstellung (Stand Juli 2026). Wenn eine Funktion dort nicht beworben wird, heißt das nicht zwingend, dass sie nicht existiert oder nicht über Partner gelöst werden kann — es heißt nur, dass der Anbieter sie öffentlich nicht ausweist. Die Angaben zu MyInvest Pro entsprechen dem eigenen Produktstand.
Die Tabelle zeigt das Muster, das sich durch diesen Vergleich zieht: Real Estate Pilot ist eine breit angelegte Vermarktungsplattform mit Einheitenlogik und Modul-Staffelung nach Tarif — MyInvest Pro ist ein Spezialist für den Kapitalanlage-Vertrieb: E-Signatur und digitale Selbstauskunft gehören dort in jedem Plan zum Kern, mehrstufige Provisionsverteilung und Finanzierungsvermittlung ab dem Pro-Plan, der 5-Ebenen-Strukturbaum im Enterprise-Plan. Welche Architektur besser passt, hängt vom eigenen Geschäftsmodell ab; die Szenarien dazu folgen im nächsten Abschnitt.
Real Estate Pilot (TeamProQ) und MyInvest Pro im Funktionsvergleich (Stand Juli 2026)
| Funktion | Real Estate Pilot (TeamProQ) | MyInvest Pro |
|---|---|---|
| Einheiten- & Verkaufssteuerung | Verkaufsmodul mit Einheitenstatus in Echtzeit, in allen Tarifen (laut Anbieter) | Projekt- und Einheitenverwaltung mit visueller Deal-Pipeline in jedem Plan |
| Reservierung | Reservierte Einheiten werden im Verkaufsmodul geführt (laut Funktionsübersicht) | Digitales Reservierungssystem mit Kundenportal in jedem Plan |
| Provisionsabrechnung | Provisionsmodul laut Preisseite nur im First-Class-Tarif (699 €/Monat) enthalten oder als Einzelmodul zubuchbar | Mehrstufige Provisionsverteilung ab dem Pro-Plan; 5-Ebenen-Strukturbaum im Enterprise-Plan |
| Kalkulation & Rechner | Immobilienberechnungen laut Preisseite auf 1/20/50 Kalkulations-Nutzer je Tarif begrenzt | Immobilien-Rechner mit Steuereffekten für alle Nutzer, ohne Kalkulations-Limit |
| Finanzierungsvermittlung | Banken und Finanzierer sind Zielgruppe; eine integrierte Vermittlungsfunktion wird auf der Anbieter-Website nicht beworben (Stand Juli 2026) | Integrierte Finanzierungsvermittlung mit 390+ Bankpartnern und Status-Tracking ab dem Pro-Plan |
| Selbstauskunft & E-Signatur | Wird auf der Anbieter-Website nicht als Funktion beworben (Stand Juli 2026) | Digitale Selbstauskunft und eIDAS-konforme E-Signatur enthalten |
| Standort- & Marktanalyse | GeoMap als eigene Produktlinie mit sozioökonomischen Daten (laut Anbieter) | KI-Standortanalyse direkt in der Plattform integriert |
| Preismodell | Flat-Tarife 169–699 €/Monat, unbegrenzte Nutzer, zzgl. MwSt. und Onboarding (laut Anbieter) | Starter 299 €, Pro 699 €/Monat, Enterprise individuell; 14 Tage Testphase für Starter und Pro, Enterprise per Beratungsgespräch, keine Setup-Fee (laut Preisseite) |
Für wen ist Real Estate Pilot die richtige Wahl — und für wen MyInvest Pro?
Fair betrachtet gibt es klare Szenarien, in denen TeamProQ / Real Estate Pilot die naheliegendere Wahl ist. Erstens: Bauträger und Projektentwickler, deren Alltag von Projektvermarktung und Einheitenlogik geprägt ist und die ein großes Partnernetzwerk über ein Vertriebsportal steuern wollen — genau dafür ist die Plattform laut Anbieter gebaut, und die Referenzliste mit Namen wie Instone Real Estate oder Swiss Life spricht für Erfahrung in diesem Segment. Zweitens: Organisationen, die den kompletten Lebenszyklus von Verkauf über Vermietung bis Mängelmanagement in einem System abbilden möchten — beides bietet der Anbieter laut Preisseite auf Anfrage an.
Drittens profitieren Teams vom Flat-Modell, wenn sehr viele Nutzer lediglich Status einsehen oder Objekte vermarkten sollen: Unbegrenzte Nutzer im Pauschaltarif sind bei entsprechender Teamgröße ein starkes Kostenargument. Und wer bereits eine gewachsene Systemlandschaft hat, kann laut Anbieter einzelne Module für 90 € pro Monat gezielt ergänzen, statt eine komplette Suite einzuführen. Auch die GeoMap-Marktdaten sind ein Argument für Häuser, die tiefe Marktrecherche als eigenständigen Baustein benötigen.
Nach unserer Einschätzung kippt die Abwägung in Richtung MyInvest Pro, sobald der Schwerpunkt auf dem strukturierten Vertrieb von Kapitalanlage-Immobilien liegt — also dort, wo Provisionslogik über mehrere Ebenen, Finanzierungsvermittlung und digitale Abschlussstrecke den Alltag bestimmen. Die folgenden Szenarien sprechen erfahrungsgemäß für den Spezialisten:
- Mehrstufige Vertriebsstrukturen, die Provisionen über mehrere Ebenen verteilen wollen — die mehrstufige Provisionsverteilung gibt es ab dem Pro-Plan, den 5-Ebenen-Strukturbaum im Enterprise-Plan
- Vertriebe, die Finanzierungen ab dem Pro-Plan direkt aus der Plattform bei 390+ Bankpartnern einreichen und den Status nachverfolgen möchten
- Teams, die Selbstauskunft, eIDAS-Signatur und Kundenportal als durchgängige digitale Abschlussstrecke brauchen
- Organisationen, in denen jeder Berater selbst kalkulieren soll — ohne tarifabhängige Kalkulations-Nutzer-Staffel
- Käufer, die Preise transparent auf der Website vergleichen und Starter oder Pro mit 14 Tagen Testphase ohne Setup-Fee testen wollen
Wo MyInvest Pro anders ansetzt: Provision, Finanzierung und Signatur im Kern
An dieser Stelle wechseln wir ausdrücklich in die Eigen-Positionierung: MyInvest Pro ist auf den Vertrieb von Kapitalanlage-Immobilien spezialisiert und bündelt CRM, Finanzierung, Provisionsabrechnung und E-Signatur in einer Plattform. Auch bei uns ist die Provisionslogik nach Plänen gestaffelt — transparent auf der Preisseite: Die mehrstufige Provisionsverteilung ist ab dem Pro-Plan enthalten, der 5-Ebenen-Strukturbaum für Strukturvertriebe im Enterprise-Plan; eIDAS-E-Signatur und digitale Selbstauskunft gehören dagegen in jedem Plan zum Funktionsumfang.
Zweiter Unterschied ist die Finanzierungsstrecke: MyInvest Pro vermittelt ab dem Pro-Plan Finanzierungen über mehr als 390 angebundene Bankpartner direkt aus dem Vertriebsprozess heraus, inklusive automatischer Anfrage-Verteilung und Status-Tracking. Ergänzt wird das durch die digitale Selbstauskunft und die eIDAS-konforme E-Signatur — beide in jedem Plan enthalten —, mit denen Reservierung und Abschlussunterlagen ohne Medienbruch laufen. Deutschlandweit arbeiten mehr als 1.200 aktive Vertriebspartner mit der Plattform — und weil jeder Nutzer den Rechner mit Steuereffekten verwenden darf, entsteht keine Kalkulations-Staffel nach Tarif.
Beim Preismodell setzen wir auf dieselbe Transparenz, die wir bei Wettbewerbern loben: Starter kostet 299 € pro Monat, Pro 699 €, Enterprise wird individuell vereinbart — 14 Tage Testphase gibt es für Starter und Pro, Enterprise startet über ein persönliches Beratungsgespräch; eine Setup-Fee fällt in keinem Fall an (Details auf unserer Preisseite). Ob diese Architektur für Ihren Anwendungsfall die bessere ist, lässt sich seriös nur am eigenen Praxisfall beurteilen: Genau dafür ist die Demo mit einem realen Durchlauf von Lead bis Provisionsabrechnung gedacht.
Wechsel und Migration: So ziehen Einheiten- und Kontaktdaten um
Ein Systemwechsel im laufenden Vertrieb ist Projektarbeit, aber kein Hexenwerk — entscheidend ist die Reihenfolge. Die gute Nachricht für die Datenseite: TeamProQ bewirbt selbst den Kontakt-Import aus Outlook, Excel und CSV (laut Anbieter, Stand Juli 2026); tabellenbasierte Formate sind in der Branche der übliche Weg in beide Richtungen. Klären Sie vor der Kündigungsentscheidung dennoch schriftlich mit dem Anbieter, welche Daten — Kontakte, Einheiten, Dokumente, Provisionsvereinbarungen — in welchem Format exportiert werden können und wie lange der Zugriff nach Vertragsende besteht.
Besondere Sorgfalt verdienen zwei Bereiche: laufende Reservierungen und offene Provisionsfälle. Definieren Sie einen Stichtag, bis zu dem Altfälle im alten System abgeschlossen oder sauber dokumentiert übergeben werden, und planen Sie für die Übergangszeit einen kurzen Parallelbetrieb ein. Erfahrungsgemäß scheitern Migrationen selten an der Technik, sondern an unklaren Zuständigkeiten — benennen Sie deshalb eine verantwortliche Person für Datenqualität und eine für die Schulung der Berater.
- 1Bestandsaufnahme: Welche Module, Projekte, Einheiten, Kontakte und offenen Vorgänge sind wirklich aktiv?
- 2Exportklärung mit dem Anbieter: Formate, Umfang und Zugriffsdauer nach Vertragsende schriftlich fixieren
- 3Zielprozesse definieren: Provisionslogik, Finanzierungsstrecke, Selbstauskunft und Signatur im neuen System abbilden
- 4Testmigration mit einem realen Projekt inklusive Einheitenstatus und einer Musterprovision durchführen
- 5Stichtag festlegen, Berater schulen, Parallelbetrieb kurz halten und Altfälle kontrolliert abschließen
FAQ: Häufige Fragen
Was kostet TeamProQ (Real Estate Pilot)?
Laut Preisseite des Anbieters (Stand Juli 2026) gibt es drei Tarife: Economy Class für 169 €, Business Class für 329 € und First Class für 699 € pro Monat; bei jährlicher Zahlung fallen 1.690 €, 3.290 € bzw. 6.990 € pro Jahr an. Alle Preise verstehen sich zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer und eines Onboardings, dessen Kosten auf der Seite nicht beziffert werden. Alle Tarife enthalten unbegrenzte Nutzer; die Immobilienberechnungen sind allerdings auf 1, 20 bzw. 50 Kalkulations-Nutzer je Tarif begrenzt. Einzelne Module lassen sich laut Anbieter für je 90 € pro Monat bei jährlicher Zahlung hinzubuchen. Eine kostenlose Testphase wird auf der Preisseite nicht erwähnt.
Warum heißt TeamProQ jetzt Real Estate Pilot?
TeamProQ wird heute unter dem Dach der Real Estate Pilot AG aus Leipzig vermarktet. Belegen lässt sich das über die Domain: teamproq.de leitet per permanenter 301-Weiterleitung auf realestatepilot.com weiter (zuletzt geprüft: Juli 2026). Auf der Unternehmenswebsite firmiert TeamProQ als Produktlinie „Arbeitsplattform“ neben dem Immobilienrechner ImmoProQ und dem Marktdaten-Produkt GeoMap. Eine gesonderte öffentliche Rebranding-Ankündigung haben wir auf der Website nicht gefunden — dem Auftritt nach handelt es sich um eine Neuordnung der Markenarchitektur, nicht um ein neues Produkt. Wer nach „TeamProQ Erfahrungen“ oder „Real Estate Pilot Erfahrungen“ sucht, meint also in der Regel dieselbe Software desselben Anbieters.
Welcher TeamProQ-Tarif enthält das Provisionsmodul?
Das Provisionsmodul ist laut Preisseite des Anbieters (Stand Juli 2026) ausschließlich im First-Class-Tarif für 699 € pro Monat enthalten — zusammen mit den Modulen Dateien und Dashboard. In Economy (169 €) und Business (329 €) ist es nicht enthalten; alternativ nennt der Anbieter zubuchbare Einzelmodule für je 90 € pro Monat bei jährlicher Zahlung. Für Vertriebe, deren Kerngeschäft über Provisionsabrechnungen läuft, ist diese Zuordnung der wichtigste Kostenfaktor bei der Tarifwahl. Zum Vergleich, als Eigen-Positionierung gekennzeichnet: Bei MyInvest Pro ist die mehrstufige Provisionsverteilung ab dem Pro-Plan (699 € pro Monat) enthalten, der 5-Ebenen-Strukturbaum für Strukturvertriebe im Enterprise-Plan.
Gibt es unabhängige TeamProQ Erfahrungen und Bewertungen?
Die unabhängige Bewertungslage war bei unserer Recherche im Juli 2026 dünn: Das Produktprofil auf OMR Reviews zeigt den Hinweis „Noch nicht genügend Bewertungen vorhanden“ und enthielt keine einzige Nutzerbewertung, sondern nur eine Produktbeschreibung mit Herstellerangaben. Auch auf anderen Portalen haben wir keine zitierfähigen Erfahrungsberichte mit Bewertungsdetails gefunden. Das ist kein Qualitätsurteil — bei spezialisierter B2B-Software für Bauträger und institutionelle Vertriebe sind öffentliche Reviews generell selten, weil Kaufentscheidungen über Demos und Referenzen fallen. Praktischer Rat: Erzeugen Sie eigene Evidenz, indem Sie in der Demo einen vollständigen realen Fall durchspielen und mit Referenzkunden Ihrer Größenklasse sprechen.
Was ist die beste Alternative zu TeamProQ?
Eine pauschal „beste“ Alternative gibt es nicht — die Antwort hängt vom Geschäftsmodell ab. Liegt der Schwerpunkt auf Projektvermarktung mit Einheitenlogik und großem Partnernetzwerk, spielt Real Estate Pilot seine Stärken laut Anbieterdarstellung selbst aus. Liegt der Schwerpunkt dagegen auf dem strukturierten Vertrieb von Kapitalanlage-Immobilien, ist nach unserer Einschätzung MyInvest Pro die passende Alternative: mehrstufige Provisionsverteilung ab dem Pro-Plan, 5-Ebenen-Strukturbaum im Enterprise-Plan, integrierte Finanzierungsvermittlung mit 390+ Bankpartnern ab Pro sowie digitale Selbstauskunft und eIDAS-Signatur in jedem Plan. Einen strukturierten Direktvergleich mit Funktionstabelle finden Sie auf unserer Vergleichsseite; einen breiteren Marktüberblick liefert unser Ratgeber zur besten Bauträger-Software 2026.
Fazit
TeamProQ — heute unter der Marke Real Estate Pilot — ist eine etablierte Vermarktungsplattform für Bauträger, Immobilienvertriebe, Banken und Finanzierer, mit belegbar transparenter Preisstruktur von 169 bis 699 € pro Monat und einem Flat-Modell mit unbegrenzten Nutzern (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Die wichtigsten Prüfsteine für Interessenten sind die Modul-Staffelung — insbesondere das Provisionsmodul, das es nur im First-Class-Tarif oder als Zusatzmodul gibt — und die Kalkulations-Nutzer-Limits von 1, 20 bzw. 50 je Tarif.
Da unabhängige Erfahrungsberichte im Juli 2026 praktisch nicht verfügbar waren, führt an der eigenen Evaluation kein Weg vorbei: ein realer Fall in der Demo, konkrete Fragen zu Provision, Export und Onboarding-Kosten, idealerweise ein Gespräch mit einem Referenzkunden. Das gilt für jeden Anbieter gleichermaßen — auch für uns.
Nach unserer Einschätzung lohnt sich der Blick auf MyInvest Pro immer dann, wenn Provisionslogik, Finanzierungsvermittlung und digitale Abschlussstrecke den Vertriebsalltag prägen: Die mehrstufige Provisionsverteilung und die Finanzierungsvermittlung gibt es bei uns ab dem Pro-Plan, den 5-Ebenen-Strukturbaum im Enterprise-Plan; eIDAS-Signatur und digitale Selbstauskunft sind in jedem Plan enthalten. Vergleichen Sie beide Ansätze am besten an Ihrem eigenen Praxisfall — die Demo und der strukturierte Direktvergleich sind dafür die schnellsten Wege.
Interne Weiterführende Links
- Provisionsmodul von MyInvest Pro: Mehrstufige Provisionsverteilung ab dem Pro-Plan — der 5-Ebenen-Strukturbaum für Strukturvertriebe im Enterprise-Plan.
- MyInvest Pro als TeamProQ-Alternative: Der strukturierte Direktvergleich mit Funktionstabelle, Preismodellen und Migrationsleitfaden.
- Preise von MyInvest Pro: Transparente Pläne: Starter 299 €, Pro 699 € pro Monat, Enterprise individuell — 14 Tage Testphase für Starter und Pro, keine Setup-Fee.
- Die beste Bauträger-Software 2026: Sieben Lösungen im Marktüberblick — mit Stärken, Eignung und Auswahlkriterien.
- Live-Demo buchen: Provision, Finanzierung und E-Signatur am realen Fall durchspielen — von der Einheit bis zur Abrechnung.
Externe Quellen
- Real Estate Pilot: Preismodelle TeamProQ: Offizielle Preisseite des Anbieters mit den Tarifen Economy, Business und First Class (Stand Juli 2026).
- Real Estate Pilot: Funktionsübersicht TeamProQ: Offizielle Funktionsdarstellung der Arbeitsplattform — Ziel der Weiterleitung von teamproq.de (Stand Juli 2026).
- OMR Reviews: TeamProQ: Bewertungsprofil auf OMR Reviews — im Juli 2026 ohne vorliegende Nutzerbewertungen.
Medien-Briefing
Tarif-Treppe Real Estate Pilot mit Provisionsmodul-Markierung
Dreistufige Treppengrafik der Tarife Economy (169 €), Business (329 €) und First Class (699 €) pro Monat mit den laut Preisseite enthaltenen Modulen je Stufe; das Provisionsmodul wird auf der obersten Stufe farblich markiert, Quellenhinweis „laut Anbieter, Stand Juli 2026“ im Fußbereich.
Alt-Tag: Tarifübersicht von Real Estate Pilot (TeamProQ) als Treppe: Economy 169 €, Business 329 €, First Class 699 € pro Monat — Provisionsmodul nur im First-Class-Tarif markiert (laut Anbieter, Stand Juli 2026).
Vergleichsmatrix Real Estate Pilot vs. MyInvest Pro
Zweispaltige Matrix mit den acht Vergleichszeilen aus dem Artikel (Einheiten, Reservierung, Provision, Kalkulation, Finanzierung, Selbstauskunft/E-Signatur, Standortanalyse, Preismodell); Wettbewerber-Zellen mit „laut Anbieter“-Kennzeichnung, MyInvest-Pro-Zellen im Markenstil.
Alt-Tag: Vergleichsmatrix der Funktionen von Real Estate Pilot (TeamProQ) und MyInvest Pro in acht Kategorien, Stand Juli 2026.
