onOffice enterprise kostet laut Anbieter-Website ab 79 € (enterprise pro) beziehungsweise 99 € (enterprise all-in) pro Nutzer und Monat, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer und einer Servicepauschale von 50 € pro Monat, die ab zehn Nutzern entfällt. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate, die expert-Edition gibt es auf Anfrage (Stand: Juli 2026).
So weit die Listenpreise. Wer die tatsächlichen onOffice-Kosten für sein Team kalkulieren will, muss allerdings weiterrechnen: Über die Vertragslaufzeit von 24 Monaten summieren sich Lizenzgebühren und Servicepauschale schnell auf vier- bis fünfstellige Beträge — und einzelne Positionen wie die expert-Edition oder die Einrichtung stehen nicht öffentlich beziffert auf der Website, sondern erst im individuellen Angebot. Genau diese Gesamtkostenrechnung fehlt in den meisten Übersichten.
Dieser Beitrag rechnet die onOffice-Kosten transparent durch: Listenpreise und Servicepauschale laut Anbieter-Website, Vertragskonditionen laut Nutzungsbedingungen, Gesamtkosten für Teams mit einem, fünf und zehn Nutzern über 24 Monate — plus ein fairer Blick darauf, für wen onOffice die richtige Wahl ist und wann eine spezialisierte Alternative wie MyInvest Pro nach unserer Einschätzung besser passt. Alle Angaben zu onOffice stammen von der Anbieter-Website und öffentlich zugänglichen Drittquellen mit Stand Juli 2026.
onOffice im Steckbrief: Marktposition, Anwender, Zielgruppe
onOffice gehört zu den etabliertesten Anbietern für Maklersoftware im deutschsprachigen Raum. Nach eigenen Angaben ist das Aachener Unternehmen seit 2001 am Markt und zählt über 40.000 Anwender (Stand Juli 2026). Das Kernprodukt onOffice enterprise positioniert der Anbieter als Software für unabhängige Immobilienunternehmen — ergänzt um eine mobile App, WordPress-Websites mit direkter Schnittstelle, das KI-Angebot onOffice AI Studio und den onOffice Marketplace mit Integrationen von Drittanbietern.
Funktional bewirbt onOffice auf seiner Produktseite die klassischen Kernprozesse der Immobilienvermarktung: Adress- und Objektverwaltung, E-Mail-Verwaltung, PDF-Exposés, Portalübertragung in über 150 Portale, Prozess- und Anfragenmanager, Faktura, Projektverwaltung sowie je nach Edition API-Zugang und revisionssichere E-Mail-Archivierung (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Die Zielgruppe sind in erster Linie Maklerbüros und Immobilienunternehmen mit klassischem Vermittlungsgeschäft — vom Einzelmakler bis zum größeren Büro.
Ein Blick auf die Bewertungslage: Auf dem Vergleichsportal trusted.de kommt onOffice auf 4,3 von 5 Punkten aus 2.151 Bewertungen, die überwiegend aus externen Quellen wie den App-Stores aggregiert sind (Stand Juli 2026). Auf Capterra Deutschland liegt bislang eine einzelne Bewertung mit 5 von 5 Sternen vor — sie lobt die vielen Einstellmöglichkeiten und regelmäßigen Verbesserungen, kritisiert aber teils lange Antwortzeiten im Service Center. Auf OMR Reviews sind noch keine Nutzerbewertungen vorhanden (Stand Juli 2026). Die Datenbasis echter Software-Reviews ist damit dünner, als die Marktgröße vermuten lässt — ein Grund mehr, die Kostenseite selbst nachzurechnen.
40.000+
Anwender laut Anbieter
seit 2001, Stand Juli 2026
3
Editionen
pro, all-in, expert
24 Monate
Vertragslaufzeit
laut Preisübersicht des Anbieters
Das onOffice-Preismodell: Was der Anbieter nennt — und was erst im Angebot steht
onOffice galt lange als typischer „Preis auf Anfrage“-Anbieter. Inzwischen veröffentlicht das Unternehmen die Einstiegspreise direkt auf seiner Produktseite (Stand Juli 2026): enterprise pro kostet 79 € pro Nutzer und Monat, enterprise all-in — vom Anbieter als „Bestseller“ markiert — 99 € pro Nutzer und Monat. Die dritte Edition enterprise expert gibt es weiterhin nur auf Anfrage. Alle Preise verstehen sich laut Anbieter zuzüglich Mehrwertsteuer; hinzu kommt der Fußnoten-Hinweis „zzgl. mtl. 50 € (entfällt ab 10 Usern) Servicepauschale & Setup je Unternehmen“. Unabhängige Portale wie trusted.de und OMR Reviews nennen dieselben Einstiegspreise.
Die Editionen unterscheiden sich im Funktionsumfang: enterprise pro deckt laut Preisübersicht die Grundausstattung von Immobilien-, Adress- und E-Mail-Verwaltung über PDF-Exposés bis zur Portalübertragung ab und enthält bereits Faktura, Web-Exposé und Projektverwaltung. Die all-in-Edition ergänzt unter anderem Anfragen- und Prozessmanager sowie das Telefon-Modul; API-Zugang und die KI-Werkzeuge des Anbieters sind je nach Edition enthalten (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Für die Kalkulation heißt das: Wer Anfragen- und Prozessautomatisierung oder das Telefon-Modul braucht, sollte nicht mit dem 79-€-Einstiegspreis rechnen, sondern mit der Edition, die diese Funktionen tatsächlich enthält.
Positiv fällt die 5-Jahres-Preisgarantie auf, die onOffice für alle drei Editionen ausweist (Stand Juli 2026) — ein Argument gegen schleichende Preiserhöhungen während der Vertragsbindung. Offen bleiben dagegen drei Positionen, die auf der Website nicht beziffert sind: der Preis der expert-Edition, die genaue Höhe etwaiger Einrichtungskosten sowie die Kosten für Zusatzmodule und Marketplace-Dienste über den inkludierten Umfang hinaus. Diese Lücken sind kein Vorwurf — individuelle Angebote sind in diesem Marktsegment üblich —, aber sie bedeuten: Die Listenpreise sind die Untergrenze der Kalkulation, nicht das Endergebnis.
- enterprise pro: 79 € pro Nutzer/Monat zzgl. MwSt. (laut Anbieter-Website, Stand Juli 2026)
- enterprise all-in: 99 € pro Nutzer/Monat zzgl. MwSt. — vom Anbieter als „Bestseller“ ausgewiesen
- enterprise expert: Preis auf Anfrage
- Servicepauschale & Setup: 50 € pro Monat je Unternehmen, entfällt ab 10 Nutzern (laut Anbieter)
- 5 Jahre Preisgarantie und 24 Monate Vertragslaufzeit in allen Editionen (laut Preisübersicht)
Die Gesamtkostenrechnung: 1, 5 und 10 Nutzer über 24 Monate
Die entscheidende Frage ist nicht, was onOffice pro Monat kostet, sondern was über die Vertragslaufzeit zusammenkommt. Da onOffice laut Preisübersicht eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten ansetzt (Stand Juli 2026), rechnen wir alle Szenarien über diesen Zeitraum — auf Basis der veröffentlichten Listenpreise, netto, ohne Einrichtungskosten und ohne Zusatzmodule. Ein Einzelmakler zahlt in der pro-Edition 79 € Lizenz plus 50 € Servicepauschale, also 129 € pro Monat. Über 24 Monate sind das 3.096 € netto; in der all-in-Edition (149 €/Monat) 3.576 € netto.
Für ein Team mit fünf Nutzern werden aus überschaubaren Monatsbeträgen bereits fünfstellige Gesamtkosten: Fünf pro-Lizenzen kosten 395 € plus 50 € Pauschale, also 445 € pro Monat — über die Laufzeit 10.680 € netto. In der all-in-Edition sind es 545 € pro Monat beziehungsweise 13.080 € netto über 24 Monate. Ab zehn Nutzern entfällt laut Anbieter die Servicepauschale: Zehn pro-Lizenzen kosten dann 790 € pro Monat (18.960 € über die Laufzeit), zehn all-in-Lizenzen 990 € pro Monat (23.760 €). Zum Vergleich der Größenordnung: Auf die Gesamtlaufzeit gerechnet entspricht das je nach Edition dem Gegenwert eines Kleinwagens.
Wichtig für die Einordnung: Diese Rechnung ist bewusst konservativ. Sie enthält weder die Mehrwertsteuer noch die auf der Website nicht bezifferten Positionen — etwaige Einrichtungskosten, Zusatzmodule, Marketplace-Dienste oder Zusatzleistungen wie Websites und Online-Marketing, die onOffice als eigene Angebote führt (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Je nach Konfiguration können die realen Gesamtkosten also über den hier gezeigten Werten liegen. Umgekehrt gilt: Wer mit onOffice verhandelt, verhandelt auf Basis eines individuellen Angebots — die Listenpreise sind der Ausgangspunkt.
onOffice-Gesamtkosten über 24 Monate nach Listenpreisen (netto, zzgl. MwSt., ohne Einrichtung und Zusatzmodule; Quelle: Anbieter-Website, Stand Juli 2026)
| Team-Größe | enterprise pro (24 Monate) | enterprise all-in (24 Monate) |
|---|---|---|
| 1 Nutzer (inkl. 50 € Servicepauschale) | 3.096 € — 129 €/Monat | 3.576 € — 149 €/Monat |
| 5 Nutzer (inkl. 50 € Servicepauschale) | 10.680 € — 445 €/Monat | 13.080 € — 545 €/Monat |
| 10 Nutzer (Servicepauschale entfällt) | 18.960 € — 790 €/Monat | 23.760 € — 990 €/Monat |
Kostenfaktoren über den Listenpreis hinaus: Einrichtung, Module, Vertragsbindung
Der erste Faktor jenseits der Lizenzkosten ist die Einrichtung. Die Preisübersicht des Anbieters fasst „Servicepauschale & Setup“ in einer Fußnote mit 50 € monatlich je Unternehmen zusammen; die Nutzungsbedingungen von onOffice halten darüber hinaus fest, dass eine einmalige Einrichtungsgebühr berechnet werden kann, deren Höhe sich aus dem individuellen Angebot ergibt (Stand Juli 2026). Wer ein Angebot einholt, sollte diese Position also explizit erfragen und schriftlich fixieren lassen — genauso wie Kosten für Datenübernahme und Schulung, die in der Branche häufig gesondert berechnet werden.
Der zweite Faktor sind Module und Zusatzleistungen. onOffice führt neben der Kernsoftware einen Marketplace mit Drittanbieter-Integrationen sowie eigene Zusatzangebote wie Makler-Websites und Online-Marketing-Services (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Was davon im gewählten Paket enthalten ist und was gesondert abgerechnet wird, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Für die Budgetplanung empfiehlt es sich, den tatsächlich benötigten Funktionsumfang vorab zu definieren — sonst entscheidet nicht der Bedarf, sondern der Vertriebsprozess über die Ausbaustufe.
Der dritte Faktor ist die Vertragsbindung selbst. Die Preisübersicht nennt 24 Monate Vertragslaufzeit; laut Nutzungsbedingungen verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch um jeweils 12 Monate und kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden (Stand Juli 2026). Betriebswirtschaftlich heißt das: Eine Entscheidung für onOffice ist eine Zwei-Jahres-Entscheidung, und wer den Kündigungstermin verpasst, verlängert um ein weiteres Jahr. Das ist marktüblich, gehört aber in jede Total-Cost-Betrachtung — insbesondere für wachsende Teams, deren Anforderungen sich innerhalb von zwei Jahren deutlich verschieben können.
Experten-Tipp
Gesamtkosten immer über die volle Laufzeit rechnen
Vergleichen Sie Software nie nach Monatspreisen, sondern nach Gesamtkosten über die Mindestlaufzeit — inklusive Pauschalen, Einrichtung, Modulen und Mehrwertsteuer. Erst diese Zahl ist mit anderen Anbietern vergleichbar und gehört als Entscheidungsgrundlage in die Budgetplanung.
Praxis-Tipp
Kündigungstermin sofort im Kalender fixieren
Tragen Sie den spätesten Kündigungstermin (drei Monate vor Laufzeitende laut Nutzungsbedingungen, Stand Juli 2026) direkt bei Vertragsschluss als Erinnerung ein. So bleibt die Verlängerung eine bewusste Entscheidung statt eines Automatismus.
Gesamtkosten vergleichen statt Einstiegspreise
MyInvest Pro zeigt alle Editionen und Konditionen offen auf der Preisseite — kalkulieren Sie Ihre Teamkosten in zwei Minuten und vergleichen Sie sie mit Ihrem onOffice-Angebot.
MyInvest Pro
Funktions-Direktvergleich: onOffice enterprise und MyInvest Pro
Ein Kostenvergleich ist nur die halbe Wahrheit — entscheidend ist, wofür ein Team die Software einsetzt. onOffice enterprise ist auf das klassische Maklergeschäft zugeschnitten: Objekte einwerben, Exposés erstellen, in Portalen vermarkten, Anfragen verwalten. MyInvest Pro ist dagegen als Vertriebsplattform für den Kapitalanlage- und Projektvertrieb gebaut: Bauträgerprojekte und Anlageimmobilien strukturiert vertreiben, Vertriebspartner und mehrstufige Provisionen steuern, die Finanzierungsstrecke der Käufer direkt im Prozess abbilden. Die folgende Tabelle stellt beide Ansätze nebeneinander — mit sauber gekennzeichneten Quellen.
Zur Einordnung der Tabelle: Aussagen zu onOffice beziehen sich ausschließlich auf die öffentlich einsehbare Produkt- und Preisseite des Anbieters (Stand Juli 2026). Dass eine Funktion dort nicht beworben wird, heißt nicht zwingend, dass es keine Lösung gibt — onOffice verweist für Erweiterungen auf seinen Marketplace mit Drittanbieter-Integrationen. Es heißt aber: Für diese Anforderungen ist bei onOffice mit zusätzlichem Integrations- oder Konfigurationsaufwand zu rechnen, während sie bei MyInvest Pro zum Kernprodukt gehören. Genau an dieser Stelle trennen sich die Zielgruppen der beiden Systeme.
onOffice enterprise vs. MyInvest Pro im Funktionsvergleich (onOffice-Angaben laut Anbieter-Website, Stand Juli 2026)
| Funktion | onOffice enterprise | MyInvest Pro |
|---|---|---|
| CRM & Kontaktverwaltung | Ja — laut Anbieter Kernfunktion (Adress-, Objekt-, E-Mail-Verwaltung) | Ja — CRM mit Fokus auf Kapitalanlage-Vertrieb |
| Exposé & Portalvermarktung | Ja — laut Anbieter PDF-Exposés und Übertragung in über 150 Portale | Fokus auf Projekt- und Katalogvertrieb statt Portalgeschäft |
| Projektverwaltung / Bauträgervertrieb | Projektverwaltung laut Preisübersicht enthalten | Projektvertrieb als Kernprozess mit Reservierungssystem und Einheiten-Katalog |
| Mehrstufige Provisionsabrechnung | Wird auf der Produkt- und Preisseite nicht beworben (Stand Juli 2026) | Provisionsmodul für mehrstufige Vertriebsstrukturen |
| Finanzierungsstrecke im Vertriebsprozess | Wird auf der Produkt- und Preisseite nicht beworben (Stand Juli 2026) | Finanzierungsvergleich mit 390+ angebundenen Banken |
| Vertriebspartner-Netzwerk | Marketplace mit Drittanbieter-Integrationen (laut Anbieter) | Netzwerk mit 1.200+ aktiven Vertriebspartnern |
| Preistransparenz | Listenpreise für pro und all-in auf der Website; expert auf Anfrage (Stand Juli 2026) | Transparente Preisseite mit allen Konditionen unter /preise |
| Vertragslaufzeit | 24 Monate laut Preisübersicht (Stand Juli 2026) | Konditionen und Laufzeiten transparent auf der Preisseite |
Für wen ist onOffice die richtige Wahl — und für wen nicht
Fairerweise zuerst die Szenarien, in denen onOffice aus unserer Sicht die bessere Wahl ist. Erstens: klassische Maklerbüros mit Portalgeschäft. Wer sein Geschäft über Alleinaufträge, Exposés und die großen Immobilienportale macht, bekommt mit onOffice laut Anbieterangaben ein seit über zwei Jahrzehnten gereiftes Werkzeug mit Portalübertragung in über 150 Portale, Exposé-Werkzeugen und Anfragenmanagement — genau dafür ist die Software gebaut. Zweitens: Teams, die ein breites Ökosystem suchen. Mit Marketplace, WordPress-Websites, Online-Marketing-Services und KI-Werkzeugen deckt onOffice viele Randbereiche der Maklerarbeit aus einer Hand ab (laut Anbieter, Stand Juli 2026).
Drittens profitieren größere Büros ab zehn Nutzern doppelt: Die Servicepauschale entfällt, und Funktionen wie API-Zugang, Intranet oder revisionssichere E-Mail-Archivierung in den höheren Editionen adressieren die Anforderungen strukturierter Organisationen. Auch die 5-Jahres-Preisgarantie ist für Unternehmen mit langfristiger Planung ein echtes Argument. Kurz: Für das klassische, portalgetriebene Vermittlungsgeschäft ist onOffice ein etablierter Standard — und die 24-monatige Vertragsbindung fällt umso weniger ins Gewicht, je sicherer dieses Geschäftsmodell steht.
Anders sieht die Rechnung nach unserer Einschätzung aus, wenn der Schwerpunkt auf Kapitalanlage- und Projektvertrieb liegt. Wer Neubauprojekte mit Vertriebspartnern platziert, mehrstufige Provisionsstrukturen abrechnet oder Käufer bis zur Finanzierung begleitet, findet diese Prozesse auf der onOffice-Produktseite nicht als beworbene Kernfunktionen (Stand Juli 2026) — und müsste sie über Drittanbieter-Integrationen oder Eigenkonfiguration abbilden. In diesem Szenario zahlt ein Team die vollen Lizenzkosten für ein System, dessen Stärken es nur teilweise nutzt, und investiert zusätzlich in Anpassungen. Hier setzen spezialisierte Plattformen wie MyInvest Pro an, die genau diese Vertriebsprozesse als Standard mitbringen.
Wo MyInvest Pro anders ansetzt: Kapitalanlage-Fokus und transparente Preise
An dieser Stelle wechseln wir ausdrücklich die Perspektive: Die folgenden Absätze sind Eigen-Positionierung des Herstellers dieses Blogs. MyInvest Pro ist keine Maklersoftware für das Portalgeschäft, sondern eine Vertriebsplattform für Kapitalanlage-Immobilien und Projektvertrieb. Der Unterschied zeigt sich in den Kernprozessen: Bauträgerprojekte werden mit Einheiten, Kontingenten und Reservierungen strukturiert abgebildet; Vertriebspartner arbeiten in einem Netzwerk mit über 1.200 aktiven Partnern; Provisionen lassen sich mehrstufig über Vertriebsstrukturen hinweg abrechnen — vom Tippgeber bis zur Führungskraft.
Der zweite Unterschied ist die Finanzierungsstrecke: MyInvest Pro bindet einen Finanzierungsvergleich mit über 390 Banken direkt in den Vertriebsprozess ein, sodass die Frage „Bekommt mein Käufer die Finanzierung?“ nicht außerhalb des Systems beantwortet werden muss. Für den Kapitalanlagevertrieb, in dem die Finanzierung häufig über den Abschluss entscheidet, ist das erfahrungsgemäß einer der größten Hebel für Abschlussquote und Durchlaufzeit. Solche Werkzeuge ersetzen keine Beratung im Einzelfall — sie sorgen aber dafür, dass der Prozess an einer Stelle zusammenläuft.
Und beim Thema dieses Artikels — den Kosten — setzt MyInvest Pro auf ein transparentes Modell: Alle Editionen und Konditionen stehen öffentlich auf der Preisseite, sodass Teams ihre Gesamtkosten vor dem ersten Vertriebsgespräch kalkulieren können. Ob das im Einzelfall günstiger oder teurer als ein onOffice-Angebot ist, hängt von Teamgröße und Funktionsbedarf ab — diese Bewertung nehmen wir bewusst nicht pauschal vor. Der faire Rat: Rechnen Sie beide Angebote über 24 Monate mit identischem Nutzer- und Funktionsumfang durch und vergleichen Sie die Endsummen, nicht die Einstiegspreise.
Wechsel und Migration: Raus aus dem 24-Monats-Vertrag — Timing und Datenumzug
Wer bereits onOffice nutzt und über einen Wechsel nachdenkt, sollte zuerst das Vertragsende klären: Laut Nutzungsbedingungen verlängert sich der Vertrag nach der Mindestlaufzeit automatisch um jeweils 12 Monate, kündbar mit einer Frist von drei Monaten (Stand Juli 2026). Der erste Schritt ist also ein Blick in das eigene Angebot beziehungsweise die Auftragsbestätigung: Wann endet die aktuelle Laufzeit, und bis wann muss die Kündigung eingegangen sein? Bei vertragsrechtlichen Detailfragen — etwa zu Sonderkündigungsrechten — empfiehlt sich im Zweifel rechtliche Beratung; dieser Beitrag ersetzt sie nicht.
Für den Datenumzug selbst ist die Ausgangslage ordentlich: onOffice bewirbt in den höheren Editionen einen API-Zugang, über den sich Datenbestände strukturiert auslesen lassen (laut Anbieter, Stand Juli 2026); daneben sind Exporte gängiger Datenformate in dieser Softwarekategorie Standard. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst den Zieldatenbestand definieren (welche Kontakte, Objekte, Dokumente und Historien werden wirklich gebraucht?), dann bereinigen, dann migrieren. Ein Wechsel ist immer auch eine Gelegenheit, Altlasten aus Jahren der CRM-Nutzung nicht mitzunehmen.
Bewährt hat sich ein gestaffelter Übergang: Das neue System wird mit einem Pilot-Team und laufenden Projekten produktiv gesetzt, während das Altsystem bis zum Vertragsende im Lesezugriff bleibt. So entsteht kein harter Schnitt mitten im Tagesgeschäft, und die restliche onOffice-Laufzeit wird zur Übergangsphase statt zu verlorenen Kosten. Realistisch sollte ein Team für einen sauberen Umzug — Datenmigration, Prozess-Einrichtung, Schulung — mehrere Wochen einplanen und den Start nicht in die heißeste Vertriebsphase legen.
- 1Vertragsende und spätesten Kündigungstermin aus dem eigenen onOffice-Angebot ermitteln (Frist: 3 Monate laut Nutzungsbedingungen, Stand Juli 2026)
- 2Zieldatenbestand definieren: Kontakte, Objekte, Projekte, Dokumente, Historien priorisieren und bereinigen
- 3Neues System parallel aufsetzen und mit einem Pilot-Team sowie 1–2 laufenden Projekten testen
- 4Datenmigration durchführen und stichprobenartig gegen das Altsystem validieren
- 5Team schulen, Go-live setzen — Altsystem bis zum Vertragsende nur noch im Lesezugriff nutzen
FAQ: Häufige Fragen
Was kostet onOffice pro Monat?
onOffice enterprise kostet laut Anbieter-Website 79 € pro Nutzer und Monat in der Edition enterprise pro und 99 € pro Nutzer und Monat in der Edition enterprise all-in, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer (Stand Juli 2026). Die dritte Edition enterprise expert gibt es nur auf Anfrage. Zusätzlich berechnet der Anbieter laut Preisübersicht eine Servicepauschale von 50 € pro Monat je Unternehmen, die ab zehn Nutzern entfällt. Ein Einzelnutzer zahlt in der pro-Edition also 129 € netto pro Monat, ein Fünf-Personen-Team 445 € netto. Unabhängige Vergleichsportale wie trusted.de und OMR Reviews nennen dieselben Einstiegspreise. Nicht öffentlich beziffert sind die expert-Edition, etwaige Einrichtungskosten und Zusatzmodule — diese Positionen stehen erst im individuellen Angebot.
Was ist die onOffice Servicepauschale?
Die Servicepauschale ist ein monatlicher Fixbetrag, den onOffice zusätzlich zu den Nutzerlizenzen berechnet. Laut der Preisübersicht auf der Anbieter-Website beträgt sie 50 € pro Monat je Unternehmen — die Fußnote lautet „zzgl. mtl. 50 € (entfällt ab 10 Usern) Servicepauschale & Setup je Unternehmen“ (Stand Juli 2026). Sie fällt also unabhängig von der Teamgröße einmal pro Unternehmen an und entfällt erst ab zehn Nutzerlizenzen. Für kleine Teams ist sie ein relevanter Kostenfaktor: Bei einem Einzelnutzer erhöht sie die monatlichen Kosten der pro-Edition von 79 € auf 129 € netto — ein Aufschlag von rund 63 Prozent auf den Lizenzpreis. In der Gesamtkostenrechnung über 24 Monate summiert sich die Pauschale auf 1.200 € netto.
Wie lange ist die Mindestvertragslaufzeit bei onOffice?
Die Preisübersicht auf der onOffice-Website weist für alle drei Editionen eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten aus (Stand Juli 2026). Die Nutzungsbedingungen des Anbieters ergänzen die Details: Vertragsbeginn und Mindestlaufzeiten ergeben sich aus dem individuellen Angebot; nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils 12 Monate und kann von beiden Parteien mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Praktisch bedeutet das: Eine Entscheidung für onOffice bindet ein Team zunächst für zwei Jahre, und wer nach der Erstlaufzeit wechseln möchte, muss den Kündigungstermin drei Monate vor Laufzeitende im Blick behalten — sonst verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr.
Kann man onOffice kostenlos testen?
Ja — onOffice bewirbt auf seiner Website eine kostenlose Testmöglichkeit für onOffice enterprise, und auch das Vergleichsportal trusted.de führt für alle drei Editionen eine kostenlose Testphase auf (Stand Juli 2026). Eine dauerhaft kostenlose Version der Software gibt es dagegen nach den öffentlich einsehbaren Angaben nicht. Für die Kaufentscheidung ist die Testphase sinnvoll investierte Zeit: Sie zeigt, ob Bedienlogik und Funktionsumfang zum eigenen Arbeitsalltag passen — bevor die 24-monatige Vertragslaufzeit beginnt. Empfehlenswert ist, den Test mit realistischen Daten und den tatsächlichen Kernprozessen des Teams durchzuspielen und parallel ein schriftliches Angebot mit allen Positionen (Edition, Servicepauschale, Einrichtung, Module) einzuholen.
Was kostet onOffice für ein Team mit fünf Nutzern insgesamt?
Nach den Listenpreisen der Anbieter-Website (Stand Juli 2026) zahlt ein Fünf-Personen-Team in der Edition enterprise pro 395 € für die Lizenzen plus 50 € Servicepauschale, also 445 € netto pro Monat. Über die 24-monatige Vertragslaufzeit ergibt das 10.680 € netto. In der Edition enterprise all-in sind es 545 € netto pro Monat beziehungsweise 13.080 € netto über die Laufzeit. Hinzu kommen die Mehrwertsteuer sowie gegebenenfalls Einrichtungskosten, Zusatzmodule oder Marketplace-Dienste, die auf der Website nicht beziffert sind. Die realen Gesamtkosten können je nach Konfiguration also höher liegen — verbindlich wird die Kalkulation erst mit dem individuellen Angebot des Anbieters.
Gibt es Alternativen zu onOffice für den Kapitalanlage-Vertrieb?
Ja. onOffice ist auf das klassische Maklergeschäft mit Portalvermarktung ausgerichtet; Prozesse wie mehrstufige Provisionsabrechnung oder eine integrierte Finanzierungsstrecke werden auf der Produkt- und Preisseite nicht beworben (Stand Juli 2026). Teams im Kapitalanlage- und Projektvertrieb greifen deshalb häufig zu spezialisierten Plattformen. MyInvest Pro ist eine solche Alternative: mit Projektvertrieb samt Reservierungssystem, Provisionsmodul für mehrstufige Vertriebsstrukturen, einem Finanzierungsvergleich mit über 390 Banken und einem Netzwerk mit über 1.200 Vertriebspartnern — und transparenten Preisen auf der öffentlichen Preisseite. Welche Lösung besser passt, hängt vom Geschäftsmodell ab: Für portalgetriebene Vermittlung bleibt onOffice ein etablierter Standard, für strukturierten Anlagevertrieb ist eine spezialisierte Plattform nach unserer Einschätzung die effizientere Wahl.
Fazit
Die onOffice-Kosten sind seit der Veröffentlichung der Listenpreise deutlich besser kalkulierbar als früher: 79 € bis 99 € pro Nutzer und Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, dazu 50 € Servicepauschale bis zum zehnten Nutzer und eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten (laut Anbieter, Stand Juli 2026). Die ehrliche Rechnung entsteht aber erst über die Laufzeit: 3.096 € netto für den Einzelmakler, 10.680 € bis 13.080 € netto für ein Fünf-Personen-Team, knapp 19.000 € bis 23.760 € netto für zehn Nutzer — jeweils ohne Einrichtung, Module und Steuer. Wer ein Angebot einholt, sollte genau diese offenen Positionen schriftlich beziffern lassen.
Ob sich diese Investition lohnt, entscheidet nicht der Preis, sondern die Passung: Für portalgetriebene Maklerbüros ist onOffice ein etablierter, funktionsreicher Standard mit fairer Preisgarantie. Für Teams im Kapitalanlage- und Projektvertrieb, die mehrstufige Provisionen abrechnen und Käufer bis zur Finanzierung begleiten, ist nach unserer Einschätzung eine spezialisierte Plattform wie MyInvest Pro der direktere Weg — mit transparenten Konditionen auf der Preisseite statt individueller Angebotsschleifen. Der beste nächste Schritt: beide Systeme mit identischem Szenario über 24 Monate durchrechnen und im Zweifel beide live testen.
Passend zum Thema
- Provisionsmodul von MyInvest Pro: Mehrstufige Provisionsabrechnung für Vertriebsstrukturen — vom Tippgeber bis zur Führungskraft, transparent und nachvollziehbar.
- onOffice-Alternative: MyInvest Pro im Direktvergleich: Ausführlicher Funktions- und Zielgruppen-Vergleich zwischen onOffice und MyInvest Pro für kaufnahe Teams.
- Alle CRM-Vergleiche im Überblick: MyInvest Pro im Vergleich mit onOffice, Propstack, FLOWFACT und weiteren Immobilien-CRMs.
- MyInvest Pro Preise: Transparente Preisübersicht mit allen Editionen und Konditionen — ohne Angebotsschleife kalkulierbar.
- onOffice vs. Propstack im Vergleich: Die beiden Makler-CRMs im direkten Funktions- und Kostenvergleich für Immobilienteams.
- Was Maklersoftware wirklich bringt: die ROI-Rechnung: So rechnen Sie Software-Kosten gegen Zeitersparnis und zusätzliche Abschlüsse — mit konkretem Rechenweg.
- MyInvest Pro live erleben: Interaktive Demo: Projektvertrieb, Provisionsmodul und Finanzierungsstrecke im echten Produkt ansehen.
Externe Quellen
- onOffice enterprise: Produkt- und Preisübersicht: Offizielle Anbieterseite mit Editionen, Listenpreisen, Servicepauschale, Preisgarantie und Vertragslaufzeit (Stand Juli 2026).
- onOffice Nutzungsbedingungen: Vertragsverlängerung, Kündigungsfrist und Regelung zur Einrichtungsgebühr laut Anbieter (Stand Juli 2026).
- trusted.de: onOffice Erfahrungen und Kosten: Unabhängiges Vergleichsportal mit Tarifübersicht und aggregierten Bewertungen zu onOffice (Stand Juli 2026).
- OMR Reviews: onOffice enterprise: Produktprofil mit Preismodellen (pro, all-in, expert) und Einstiegspreis auf OMR Reviews (Stand Juli 2026).
- Capterra Deutschland: onOffice Erfahrungen: Nutzerbewertung zu onOffice mit Vor- und Nachteilen aus Anwendersicht (Stand Juli 2026).
