Propstack ist ein Immobilien-CRM für Wohnmakler, Projektvertriebe und Franchise-Systeme und gehört zur Scout24-Gruppe (Übernahme im August 2021, laut Scout24-Unternehmensmeldung). Der Standard-Tarif kostet laut Preisseite 99 Euro pro Lizenz und Monat zuzüglich 279 Euro Setup, bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit (Stand Juli 2026). Nutzer loben Oberfläche, Support und API; mehrstufige Provisionsabrechnung und Baufinanzierung laufen laut Anbieter-Website über Partner-Integrationen.
Wer Propstack evaluiert, steht meist vor einer konkreten Entscheidung: Reicht ein modernes Makler-CRM mit starker Portal-Anbindung für das eigene Geschäftsmodell – oder braucht der Vertrieb native Module für Provisionsstufen, Reservierungen und Finanzierung? Dieser Praxis-Check ordnet die öffentlich verfügbaren Fakten ein: Produktpositionierung, Konzernzugehörigkeit, Preise, Nutzerstimmen und den Funktionsvergleich mit MyInvest Pro. Alle Aussagen über Propstack stammen aus den angegebenen Quellen, überwiegend von der Anbieter-Website selbst, mit Stand Juli 2026.
Transparenzhinweis: Dieser Artikel erscheint im Blog von MyInvest Pro, einem Wettbewerber von Propstack im Segment Projekt- und Kapitalanlagevertrieb. Wir kennzeichnen deshalb konsequent, was belegte Anbieter-Angabe ist und was unsere eigene Einschätzung. Wo Propstack die bessere Wahl ist, schreiben wir das ausdrücklich – ein Vergleich, der nur in eine Richtung zeigt, hilft bei einer Software-Entscheidung mit zwölf Monaten Mindestlaufzeit niemandem.
Propstack im Steckbrief: Produkt, Zielgruppen und Scout24-Zugehörigkeit
Propstack positioniert sich auf der eigenen Website als „intuitives Immobilien-CRM für Unternehmen“ und als „CRM der kurzen Wege“ (Stand Juli 2026). Die Software läuft als Cloud-Dienst in der AWS Business Cloud, bietet eine mobile App für iOS und Android, eine digitale Signaturstrecke sowie mit PropstackAI eine KI-Unterstützung für den Makleralltag. Als Zielgruppen nennt der Anbieter Wohnmakler, Projektvertriebe („einzigartige Tools für Neubaugeschäfte“), Franchise-Systeme und Banken mit einem eigenen Tippgeber-Tool.
Die Firmengeschichte laut der Zahlen-und-Fakten-Seite des Anbieters: Entwicklungsstart 2013, erster Prototyp 2014, Gründung der Propstack GmbH 2016, „mehrere hundert Kunden“ bereits 2017. Im Jahr 2021 folgte – so der Anbieter wörtlich – die „Fusion mit FLOWFACT im digitalen Ökosystem für Immobiliengeschäfte von ImmoScout24“; zu diesem Zeitpunkt beschäftigte Propstack 30 festangestellte Mitarbeiter.
Die Konzernzugehörigkeit ist für die Bewertung wesentlich: Scout24 erklärte in einer Unternehmensmeldung, Propstack sei im August 2021 übernommen worden, um das CRM-Angebot für Immobilienmakler auszubauen. Für Evaluierer bedeutet das zweierlei. Einerseits Konzern-Rückhalt und eine besonders tiefe ImmoScout24-Anbindung, die der Anbieter aktiv bewirbt. Andererseits sollte jedes Unternehmen für sich bewerten, wie eng es sein zentrales Vertriebswerkzeug an das Ökosystem eines Immobilienportals koppeln möchte – das ist keine Schwäche des Produkts, sondern eine strategische Abwägung.
Preislich tritt Propstack mit einer öffentlichen Preisseite an – im Makler-CRM-Markt keine Selbstverständlichkeit. Neben dem Standard-Tarif existiert ein Enterprise-Tarif „auf Anfrage“ mit dediziertem AWS-Server, Service-Level-Agreement und Custom Features (laut Preisseite, Stand Juli 2026).
- Produkt: Cloud-Immobilien-CRM mit App, digitaler Signatur und PropstackAI (laut Anbieter)
- Zielgruppen laut Website: Wohnmakler, Projektvertriebe, Franchise-Systeme, Banken
- Konzern: Teil der Scout24-Gruppe (Übernahme August 2021 laut Scout24-Meldung), Fusion mit FLOWFACT im ImmoScout24-Ökosystem (laut Anbieter)
- Tarife: Standard 99 €/Lizenz/Monat + 279 € Setup; Enterprise auf Anfrage (laut Preisseite, Stand Juli 2026)
Was Nutzer berichten: Propstack-Erfahrungen aus Rezensionen eingeordnet
Die Quellenlage bei Propstack-Erfahrungen ist speziell: Auf OMR Reviews ist Propstack zwar gelistet, die Plattform zeigt aber „noch nicht genügend Bewertungen“ – es liegen dort schlicht keine Nutzer-Reviews vor (geprüft im Juli 2026). Die aussagekräftigste öffentlich einsehbare Sammlung sind die Google-Bewertungen, die Propstack auf der eigenen Rezensionsseite darstellt: 4,8 von 5 Sternen auf Basis von 127 Bewertungen (Stand Juli 2026).
Inhaltlich ziehen sich drei Lob-Themen durch die dort zitierten Stimmen. Erstens die Oberfläche: Nutzer beschreiben das System als „völlig selbsterklärend, sehr einfach und logisch aufgebaut“. Zweitens der Support: Formulierungen wie „Der Kundenservice ist eine Wucht“ und das Lob für schnelle Antworten per Chat tauchen mehrfach auf. Drittens Automatisierung und Technik: genannt werden automatisierte Prozesse, die im Tagesgeschäft Zeit sparen, die API-Schnittstelle und wöchentliche Webinare. Kritik findet sich nur vereinzelt – erwähnt werden etwa die Terminverwaltung und ein verbesserungswürdiger KI-Support.
Zwei Einordnungen gehören zur ehrlichen Lektüre dazu. Erstens: Die Rezensionsseite wird vom Anbieter selbst kuratiert; sie ist ein legitimes Schaufenster, ersetzt aber keine unabhängige Bewertungsplattform. Zweitens: Google-Bewertungen stammen überwiegend aus dem klassischen Makler-Alltag. Ob die gelobten Stärken auch für ein Geschäftsmodell mit mehrstufigen Vertriebsstrukturen und Finanzierungsberatung tragen, lässt sich daraus nicht ablesen – das muss jede Organisation am eigenen Prozess testen.
Praxis-Tipp
Nutzerstimmen richtig gewichten
Fragen Sie im Auswahlprozess aktiv nach zwei bis drei Referenzkunden, deren Geschäftsmodell Ihrem entspricht – bei einem Wohnmakler-CRM idealerweise ein Projektvertrieb ähnlicher Größe. Eine 4,8-Sterne-Wertung aus einem anderen Anwendungsfall ist ein gutes Signal, aber kein Beleg für Ihren.
Propstack Kosten: 99 € pro Lizenz, 279 € Setup, 12 Monate Laufzeit – die Rechnung
Die Preisseite von Propstack nennt für den Standard-Tarif 99 Euro pro Lizenz und Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, eine Setup-Gebühr von 279 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten (Stand Juli 2026). Der Anbieter wirbt mit „keine Grundgebühr“ und „keine Schnittstellengebühr“; enthalten sind laut Preisseite unter anderem E-Mail-Postfach-Integration, Standardprozesse und Workflows, der Sprengnetter-Marktwertreport, ein Anfragenmanager, die mobile App sowie Services und Schulungen. Der Enterprise-Tarif ist „auf Anfrage“ kalkuliert und ergänzt dedizierten AWS-Server, Service-Level-Agreement und Custom Features.
Dazu kommen laut Preisseite die Partner-Integrationen ohne Zusatzkosten – genannt werden unter anderem Sprengnetter, BOTTIMMO, ChatGPT, ImmoScout24, DeepL, PropNow und CommissionSplit sowie über 50 weitere Anbindungen. Aktionsangebote gibt es ebenfalls: Zum Zeitpunkt unserer Recherche bewarb Propstack ein „WM-Special 2026“ mit bis zu elf Monaten 50 Prozent Rabatt für Neukunden und fünf Monaten 50 Prozent Rabatt auf Zusatzlizenzen für Bestandskunden. Solche Aktionen sind naturgemäß befristet und sollten nicht die Basis der Kalkulation sein.
Für ein Team mit fünf Nutzern ergibt sich im ersten Jahr folgende Rechnung: 5 Lizenzen × 99 Euro × 12 Monate = 5.940 Euro, plus einmalig 279 Euro Setup, zusammen 6.219 Euro netto – ohne Aktionsrabatte. Eine Anmerkung zur Sorgfalt: Ob die Setup-Gebühr einmal pro Unternehmen oder je Lizenz anfällt, weist die Preisseite nicht ausdrücklich aus; wir rechnen hier mit der für den Anbieter konservativsten Lesart von einmalig 279 Euro. Wer Propstack ernsthaft evaluiert, sollte diesen Punkt und die Konditionen nach Ablauf einer Rabatt-Aktion im Vertriebsgespräch schriftlich klären.
99 €
pro Lizenz und Monat
Standard-Tarif zzgl. MwSt. (laut Preisseite, Stand Juli 2026)
279 €
Setup-Gebühr
zzgl. MwSt., laut Preisseite (Stand Juli 2026)
12 Monate
Mindestlaufzeit
Standard-Tarif laut Anbieter
6.219 €
Jahr 1 für ein 5-Personen-Team (netto)
5 × 99 € × 12 + 279 € Setup, ohne Aktionsrabatte
Funktions-Direktvergleich: Propstack vs. MyInvest Pro
Der folgende Vergleich basiert auf den öffentlich beworbenen Funktionsangaben beider Anbieter mit Stand Juli 2026 – bei Propstack auf Startseite, Funktionsübersicht („Vergleich Maklersoftware“), Produkt-, Preis- und Integrationsseite. Wichtig für die faire Lesart: Wenn eine Funktion auf der Anbieter-Website nicht beworben wird, heißt das nicht zwingend, dass sie nicht existiert oder nicht über die API realisierbar wäre – es heißt nur, dass der Anbieter sie nicht als Produktbestandteil herausstellt. Im Zweifel gehört die Frage in den Demo-Termin beider Anbieter.
Die Tabelle zeigt das Muster deutlich: Propstack deckt den klassischen Makler-Workflow von der Objektakquise über Exposé und Portal bis zur Signatur breit ab und löst vertriebsspezifische Themen wie Provisionsabrechnung und Finanzierung über Partner. MyInvest Pro kommt aus der anderen Richtung – Kapitalanlage- und Projektvertrieb zuerst – und führt genau diese Themen als native Module. Welche Architektur besser ist, entscheidet das Geschäftsmodell, nicht die Feature-Anzahl; diese Einordnung ist unsere Einschätzung als Anbieter der Vergleichslösung.
Propstack vs. MyInvest Pro: beworbene Funktionen im Vergleich (Stand Juli 2026)
| Funktion | Propstack | MyInvest Pro |
|---|---|---|
| Kern-Zielgruppe | Wohnmakler, Projektvertriebe, Franchise-Systeme (laut Anbieter) | Kapitalanlage- und Projektvertrieb, Bauträger, Vertriebsnetzwerke |
| Neubau/Projekt-Exposé | Interaktives Projekt-Exposé für Neubauten (laut Funktionsübersicht) | Projektkatalog mit Einheiten und digitalen Exposés |
| Reservierung von Einheiten | Wird auf der Anbieter-Website nicht als eigenes Modul beworben (Stand Juli 2026) | Natives Reservierungssystem mit Status-Workflow |
| Mehrstufige Provisionsabrechnung | Laut Preisseite über die Partner-Integration CommissionSplit gelöst (Stand Juli 2026) | Natives Provisionsmodul für mehrstufige Vertriebsstrukturen |
| Baufinanzierung | Über Partner-Integrationen wie BaufiTeam und loanlink24 (laut Integrationsseite) | Integrierte Finanzierungsstrecke mit über 390 Bankpartnern |
| Markt-/Standortdaten | Sprengnetter-Marktwertreport und Heat-Map integriert (laut Anbieter) | KI-Standortanalyse als eigenes Modul |
| E-Signatur | DocuSign-Schnittstelle für Online-Vertragszeichnung (laut Anbieter) | Selbstauskunft und E-Signatur integriert |
| Portal-Anbindung | ImmoScout24, immowelt, Kleinanzeigen u. a. (laut Integrationsseite) | Fokus auf Vertriebspartner-Netzwerk und Katalog statt Portal-Multiposting |
| Preistransparenz | Standard-Tarif öffentlich, Enterprise auf Anfrage (laut Preisseite) | Alle Tarife öffentlich auf der Preisseite |
Provisionsstufen, Reservierung, Finanzierung – nativ statt über Partner?
MyInvest Pro bildet mehrstufige Provisionsstrukturen, Einheiten-Reservierungen und die Finanzierungsstrecke mit über 390 Bankpartnern als native Module ab. Prüfen Sie in der Demo, wie Ihre echten Vertriebsfälle darin laufen.
MyInvest Pro
Über Integrationen gelöst: Provisionsabrechnung und Finanzierung bei Propstack
Propstack verfolgt laut Preisseite eine ausgeprägte Plattform-Strategie: Partner-Integrationen sind ohne Schnittstellengebühr im Tarif enthalten, die Integrationsseite wirbt mit „eine Plattform, die alles vernetzt“ und listet über 50 Anbindungen – von Portalen über Telefonie und E-Mail-Marketing bis zu DocuSign, ChatGPT und Zapier (Stand Juli 2026). Für viele Maklerbüros ist das ein attraktives Modell: Best-of-Breed-Tools andocken, ohne für jede Schnittstelle extra zu zahlen.
Für Vertriebsorganisationen mit Provisionsstrukturen ist ein Detail entscheidend: Eine native mehrstufige Provisionsabrechnung wird auf der Propstack-Website nicht als Produktbestandteil beworben (Stand Juli 2026). Die Preisseite führt stattdessen CommissionSplit in der Liste der enthaltenen Partner-Integrationen. Für die klassische, einstufige Maklerprovision dürfte das in vielen Fällen genügen; wer aber Überschuss- und Stufenmodelle über mehrere Partnerebenen abrechnet, sollte im Demo-Termin konkret prüfen, wie der Workflow über die Integration abgebildet wird – inklusive Storno-Fällen und Teilzahlungen.
Ähnlich beim Thema Finanzierung: Die Integrationsseite nennt mit BaufiTeam und loanlink24 zwei Finanzierungspartner; eine in das CRM integrierte Finanzierungsstrecke mit eigenem Bankenvergleich bewirbt die Website nicht (Stand Juli 2026). Im Wohnmakler-Geschäft ist das selten ein Problem, weil die Finanzierung beim Käufer liegt. Im Kapitalanlagevertrieb ist die Finanzierung dagegen erfahrungsgemäß Teil des Verkaufsprozesses selbst – hier entscheidet die Frage „nativ oder Partner-Handoff?“ über Durchlaufzeiten und Abschlussquoten. Das ist der strukturelle Unterschied, an dem MyInvest Pro ansetzt; dazu unten mehr.
Für wen ist Propstack die richtige Wahl – und für wen nicht?
Eine ehrliche Antwort zuerst: Es gibt Szenarien, in denen Propstack nach den öffentlich verfügbaren Informationen die naheliegendere Wahl ist als MyInvest Pro. Wer die folgenden drei Profile bei sich erkennt, sollte Propstack ernsthaft testen:
Umgekehrt sprechen drei Konstellationen nach unserer Einschätzung für eine spezialisierte Vertriebslösung: Erstens Kapitalanlage- und Projektvertriebe, die Einheiten reservieren, mehrstufige Provisionen abrechnen und die Finanzierung im eigenen Prozess führen – also genau die Funktionen brauchen, die Propstack laut Website über Partner löst. Zweitens Bauträger und Aufteiler, die Projekte, Einheitenlisten und Vertriebspartner zentral steuern wollen. Drittens Organisationen mit wachsendem Partnernetzwerk, für die Team-Strukturen und Provisionslogik das Rückgrat des Geschäfts sind.
Die Leitfrage für die Entscheidung lautet nicht „welches CRM hat mehr Funktionen?“, sondern: Wo entsteht Ihr Umsatz – in der Vermittlung einzelner Wohnimmobilien über Portale oder im strukturierten Vertrieb von Anlageobjekten über Partner? Für Ersteres wurde Propstack gebaut, für Letzteres MyInvest Pro. Beide Antworten sind legitim; teuer wird nur die falsche Zuordnung, weil beide Systeme mit Mindestlaufzeit und Einarbeitungsaufwand verbunden sind.
- Wohnmakler mit ImmoScout24-Fokus: Als Scout24-Tochter bewirbt Propstack eine besonders tiefe Portal-Anbindung – wer Leads primär über ImmoScout24 generiert, profitiert vom kurzen Weg (laut Anbieter, Stand Juli 2026).
- Büros, die ein schlankes, schnelles CRM mit starkem Support suchen: Genau dafür sprechen die dargestellten Nutzerstimmen (4,8/5 aus 127 Google-Bewertungen) und der Sprengnetter-Marktwertreport im Tarif.
- Franchise-Systeme und Teams mit Best-of-Breed-Ansatz: Über 50 enthaltene Integrationen ohne Schnittstellengebühr plus API und günstiger Lizenzeinstieg ab 99 €/Monat (laut Preisseite).
Wo MyInvest Pro anders ansetzt: nativ statt Partner-Handoff
An dieser Stelle wechseln wir ausdrücklich in die Eigen-Positionierung – die folgenden Absätze beschreiben unser Produkt aus unserer Perspektive. MyInvest Pro ist kein Wohnmakler-CRM, sondern eine Vertriebsplattform für Kapitalanlage-Immobilien und Projektvertrieb. Die Themen, die Propstack laut Website über Partner-Integrationen löst, sind bei uns der Kern: Das Provisionsmodul bildet mehrstufige Vertriebsstrukturen nativ ab, das Reservierungssystem führt Einheiten mit Status-Workflow, und die integrierte Finanzierungsstrecke vergleicht Konditionen bei über 390 Bankpartnern, sodass ein konkretes Finanzierungsangebot in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden vorliegt.
Dazu kommt das Netzwerk: Über 1.200 aktive Vertriebspartner nutzen die Plattform für den Verkauf von Kapitalanlage-Immobilien – Vertriebe können eigene Partnerstrukturen mit Rollen, Team-Hierarchien und daraus abgeleiteter Provisionslogik abbilden. Ergänzt wird das durch KI-Standortanalyse, Bonitätsprüfung, Selbstauskunft mit E-Signatur und einen Projektkatalog für Bauträger. Die Preise stehen vollständig öffentlich auf unserer Preisseite – dieselbe Transparenz, die wir an Propstacks Standard-Tarif ausdrücklich positiv hervorheben.
Ebenso ehrlich: Wer primär Bestandswohnungen über Portale vermittelt, Multiposting auf ImmoScout24 und immowelt braucht und keine Provisionsstufen abrechnet, findet in klassischen Makler-CRMs wie Propstack das passendere Werkzeug – MyInvest Pro ist für diesen Anwendungsfall nicht gebaut. Unsere Empfehlung ist deshalb kein „besser oder schlechter“, sondern ein Architektur-Abgleich mit dem eigenen Geschäftsmodell, am besten in beiden Demos mit denselben Testszenarien.
Wechsel und Migration: von Propstack zu einer spezialisierten Vertriebslösung
Ein CRM-Wechsel ist ein Projekt, kein Knopfdruck – das gilt in beide Richtungen. Wer von Propstack auf eine spezialisierte Vertriebslösung wechseln will (oder umgekehrt), sollte zuerst die Vertragslage prüfen: Der Standard-Tarif hat laut Anbieter zwölf Monate Mindestlaufzeit; Kündigungsfristen und Verlängerungsklauseln gehören vor der Migration schriftlich geklärt, im Zweifel mit rechtlicher Beratung. Positiv für die Datenmigration: Propstack bewirbt eine API-Schnittstelle, die auch in den Nutzerstimmen gelobt wird – strukturierte Exporte von Kontakten, Objekten und Aktivitäten sind damit grundsätzlich vorbereitet (laut Anbieter, Stand Juli 2026).
In der Praxis hat sich ein fünfstufiges Vorgehen bewährt – es reduziert das Risiko, mitten im Vertriebsmonat ohne funktionierendes System dazustehen:
MyInvest Pro begleitet den Umstieg mit strukturiertem Onboarding: Datenübernahme, Abbildung der Partnerstruktur und Provisionslogik sowie Schulung der Teams gehören zum Einführungsprozess. Wie das für Ihre Ausgangslage konkret aussieht – inklusive realistischem Zeitplan statt Wunschdenken – klären wir am sinnvollsten in einer Demo mit Ihren echten Beispielfällen.
- 1Datenbestand inventarisieren: Welche Kontakte, Objekte, Projekte und Dokumente müssen mit, was darf archiviert werden?
- 2Export und Feldmapping testen: API-Export aus dem Altsystem ziehen und Felder gegen das Zielsystem mappen – vor der Vertragsunterschrift.
- 3Provisions- und Partnerlogik nachbauen: Stufenmodelle, Rollen und Freigaben im Zielsystem mit echten Vergangenheitsfällen validieren.
- 4Parallelbetrieb begrenzen: Zwei bis vier Wochen mit klarem Stichtag – länger erzeugt Doppelpflege und Dateninkonsistenz.
- 5Team schulen und Altzugang einfrieren: Erst wenn die Kernprozesse sitzen, den Lesezugriff aufs Altsystem beenden.
FAQ: Häufige Fragen
Was kostet Propstack?
Laut der offiziellen Preisseite kostet der Standard-Tarif 99 Euro pro Lizenz und Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, dazu kommt eine Setup-Gebühr von 279 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer; die Mindestlaufzeit beträgt zwölf Monate (Stand Juli 2026). Enthalten sind laut Anbieter unter anderem E-Mail-Integration, Standardprozesse, der Sprengnetter-Marktwertreport, die mobile App sowie Partner-Integrationen ohne Schnittstellengebühr. Ein Enterprise-Tarif mit dediziertem AWS-Server und Service-Level-Agreement ist nur auf Anfrage erhältlich. Für ein Team mit fünf Lizenzen ergeben sich im ersten Jahr mindestens 6.219 Euro netto (5 × 99 Euro × 12 Monate plus einmalig 279 Euro Setup, ohne befristete Aktionsrabatte). Ob die Setup-Gebühr pro Unternehmen oder je Lizenz anfällt, weist die Preisseite nicht ausdrücklich aus – das sollte im Vertriebsgespräch schriftlich geklärt werden.
Wem gehört Propstack – und was hat Scout24 damit zu tun?
Propstack gehört zur Scout24-Gruppe. Laut einer Unternehmensmeldung von Scout24 wurde Propstack im August 2021 übernommen, um das CRM-Angebot für Immobilienmakler auszubauen. Der Anbieter selbst beschreibt auf seiner Zahlen-und-Fakten-Seite für 2021 die „Fusion mit FLOWFACT im digitalen Ökosystem für Immobiliengeschäfte von ImmoScout24“. Gegründet wurde die Propstack GmbH 2016 in Deutschland, die Entwicklung der Software begann laut Anbieter bereits 2013. Für Kunden bedeutet die Konzernzugehörigkeit vor allem eine besonders tiefe ImmoScout24-Anbindung und Konzern-Rückhalt; zugleich sollte jede Vertriebsorganisation für sich abwägen, wie eng sie ihr zentrales CRM an das Ökosystem eines Immobilienportals binden möchte. Beides sind legitime strategische Positionen – entscheidend ist, dass die Wahl bewusst getroffen wird.
Gibt es bei Propstack eine Mindestlaufzeit und eine Setup-Gebühr?
Ja, beides. Die Preisseite nennt für den Standard-Tarif eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten und eine Setup-Gebühr von 279 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer (Stand Juli 2026). Der Anbieter stellt dem gegenüber, dass keine Grundgebühr und keine Schnittstellengebühren anfallen – Partner-Integrationen sind im Tarif enthalten. Zeitlich befristete Aktionen können die Einstiegskosten senken: Zum Recherchezeitpunkt bewarb Propstack ein „WM-Special 2026“ mit bis zu elf Monaten 50 Prozent Rabatt für Neukunden. Für die Kalkulation empfehlen wir, mit den regulären Konditionen zu rechnen und Aktionskonditionen nur als Bonus zu betrachten. Details zu Kündigungsfristen und Vertragsverlängerung stehen nicht auf der öffentlichen Preisseite und sollten vor Vertragsschluss direkt beim Anbieter erfragt werden.
Kann Propstack mehrstufige Provisionsabrechnung und Baufinanzierung?
Auf der Anbieter-Website werden beide Themen nicht als native Module beworben (Stand Juli 2026). Für die Provisionsabrechnung listet die Preisseite die Partner-Integration CommissionSplit unter den enthaltenen Anbindungen; für die Finanzierung nennt die Integrationsseite Partner wie BaufiTeam und loanlink24. Für klassische Maklerbüros mit einstufiger Provision und Finanzierung auf Käuferseite ist das in vielen Fällen ausreichend. Vertriebsorganisationen, die Überschuss- und Stufenmodelle über mehrere Partnerebenen abrechnen oder die Finanzierung als Teil des eigenen Verkaufsprozesses führen, sollten den konkreten Workflow über diese Integrationen im Demo-Termin prüfen – inklusive Storni und Teilzahlungen. MyInvest Pro bildet diese Prozesse nach eigener Positionierung nativ ab, mit Provisionsmodul und einer Finanzierungsstrecke über mehr als 390 Bankpartner.
Für wen ist Propstack die richtige Wahl?
Nach unserer Einschätzung ist Propstack eine starke Option für Wohnmakler mit ImmoScout24-Fokus, für Büros, die ein schlankes CRM mit gelobtem Support und enthaltener Sprengnetter-Bewertung suchen, sowie für Franchise-Systeme, die viele Standard-Tools über die enthaltenen Integrationen und die API andocken wollen. Die auf der Anbieter-Website dargestellten Google-Bewertungen (4,8 von 5 Sternen aus 127 Bewertungen) stützen dieses Bild aus dem Makler-Alltag. Weniger naheliegend ist Propstack nach den öffentlichen Funktionsangaben für Kapitalanlage- und Projektvertriebe, die native Reservierungssysteme, mehrstufige Provisionsabrechnung und eine integrierte Finanzierungsstrecke benötigen – diese Themen löst Propstack laut Website über Partner. Für dieses Profil ist eine spezialisierte Lösung wie MyInvest Pro die passendere Architektur; der direkte Funktionsvergleich auf unserer Vergleichsseite zeigt die Unterschiede im Detail.
Fazit
Propstack ist ein ausgereiftes, modern positioniertes Immobilien-CRM mit klarer Stärke im Wohnmakler-Geschäft: öffentliche Preise (99 Euro pro Lizenz und Monat plus 279 Euro Setup bei zwölf Monaten Laufzeit), starke Nutzerstimmen auf der eigenen Rezensionsseite, breite Integrationslandschaft ohne Schnittstellengebühr und als Scout24-Tochter eine tiefe ImmoScout24-Anbindung (alles laut Anbieter, Stand Juli 2026). Wer in diesem Profil arbeitet, macht mit einem Propstack-Test wenig falsch.
Die Grenze verläuft am Geschäftsmodell: Mehrstufige Provisionsabrechnung, integrierte Finanzierung und Einheiten-Reservierung werden auf der Propstack-Website nicht als native Module beworben, sondern über Partner-Integrationen wie CommissionSplit und BaufiTeam adressiert. Für Kapitalanlage- und Projektvertriebe sind genau diese Prozesse umsatzkritisch – nach unserer Einschätzung der wichtigste Punkt, den Evaluierer in beiden Demos mit identischen Testfällen prüfen sollten.
Unser Vorschlag für den nächsten Schritt: Nehmen Sie Ihre drei komplexesten realen Fälle – etwa einen Deal mit dreistufiger Provision, eine Reservierung mit Finanzierungsvorbehalt und einen Storno – und spielen Sie sie in der Propstack-Demo und in der MyInvest-Pro-Demo durch. Das Ergebnis dieser zwei Stunden ist mehr wert als jeder Vergleichsartikel, unseren eingeschlossen.
Interne Weiterführende Links
- Provisionsmodul von MyInvest Pro: Mehrstufige Provisionsstrukturen mit Rollen, Team-Hierarchien und Abrechnungslogik – nativ statt über Partner-Integrationen.
- Propstack-Alternative: MyInvest Pro im Direktvergleich: Vergleichsseite mit Funktionsmatrix: Propstack vs. MyInvest Pro für Projektvertrieb, Provision und Finanzierung.
- MyInvest Pro Preise: Alle Tarife von MyInvest Pro transparent und öffentlich – ohne Anfrage-Formular.
- onOffice vs. Propstack im Vergleich: Die beiden Makler-CRMs im direkten Vergleich – Funktionen, Preise und Zielgruppen eingeordnet.
- Provisionsmodul von MyInvest Pro: Mehrstufige Provisionsstrukturen, Rollen und Abrechnungslogik nativ im System.
- MyInvest Pro Demo: Die Plattform mit eigenen Vertriebsfällen testen – Projektkatalog, Reservierung und Provision live.
Externe Quellen
- Propstack Preisseite: Offizielle Preisangaben: Standard-Tarif 99 €/Lizenz/Monat, 279 € Setup, 12 Monate Mindestlaufzeit, enthaltene Integrationen; Quellenstand: 18. Juli 2026.
- Propstack Rezensionen: Vom Anbieter dargestellte Google-Bewertungen (4,8/5 aus 127 Bewertungen) mit Nutzerzitaten; Quellenstand: 18. Juli 2026.
- Propstack Integrationen: Offizielle Integrationsübersicht, u. a. BaufiTeam, loanlink24, ImmoScout24 und DocuSign; Quellenstand: 18. Juli 2026.
- Propstack Zahlen & Fakten: Firmengeschichte des Anbieters inkl. Gründung 2016 und Fusion mit FLOWFACT im ImmoScout24-Ökosystem 2021; Quellenstand: 18. Juli 2026.
- Scout24-Unternehmensmeldung zur Propstack-Übernahme: Scout24 bestätigt die Übernahme von Propstack im August 2021 zum Ausbau des CRM-Angebots; Quellenstand: 18. Juli 2026.
Medien-Briefing
Kostenrechnung Jahr 1: Propstack Standard für ein 5-Personen-Team
Gestapeltes Balkendiagramm: 5 Lizenzen × 99 € × 12 Monate = 5.940 € Lizenzkosten plus 279 € Setup = 6.219 € netto im ersten Jahr; Datenbasis propstack.de/preis, Stand Juli 2026, ohne Aktionsrabatte.
Alt-Tag: Kostenrechnung für Propstack Standard im ersten Jahr: 5.940 Euro Lizenzkosten plus 279 Euro Setup für ein Team mit fünf Lizenzen
Vergleichsmatrix: nativ vs. Integration bei Propstack und MyInvest Pro
Matrix-Grafik je Funktion (Provision, Finanzierung, Reservierung, Standortdaten, E-Signatur) mit Kennzeichnung „natives Modul“ vs. „laut Anbieter über Partner-Integration gelöst“, jeweils mit Stand Juli 2026.
Alt-Tag: Vergleichsmatrix der Funktionsarchitektur von Propstack und MyInvest Pro: native Module gegenüber Partner-Integrationen
