Immobilien-Glossar
Rendite
Die Rendite bezeichnet den Ertrag einer Kapitalanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Bei Immobilien unterscheidet man zwischen Bruttomietrendite, Nettomietrendite, Eigenkapitalrendite und Gesamtrendite inklusive Wertsteigerung.
Die Rendite bezeichnet den Ertrag einer Kapitalanlage, ausgedrückt im Verhältnis zum eingesetzten Kapital und meist als jährlicher Prozentsatz. Sie ist die zentrale Messgröße, um die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Anlagen vergleichbar zu machen.
Bei Immobilien existiert nicht die eine Rendite, sondern mehrere Perspektiven: Die Bruttomietrendite betrachtet die Miete im Verhältnis zum Kaufpreis, die Nettomietrendite zieht Nebenkosten ab, die Eigenkapitalrendite bezieht die Finanzierung ein und die Gesamtrendite ergänzt die Wertentwicklung. Jede beantwortet eine andere Frage.
Welche Renditekennzahl relevant ist, hängt vom Ziel ab: laufender Ertrag, Effizienz des eingesetzten Eigenkapitals oder Gesamtperformance über die Haltedauer. Eine fundierte Bewertung betrachtet deshalb mehrere Kennzahlen gemeinsam statt einer einzelnen Zahl.
Bedeutung im Immobilienvertrieb
Rendite ist der Kernbegriff jeder Anlageberatung, wird aber je nach Definition sehr unterschiedlich. Wer offenlegt, welche Rendite gemeint ist, beugt Missverständnissen vor und hebt sich von oberflächlichen Verkaufsversprechen ab.
Verwandte Begriffe
Mehr dazu auf MyInvest Pro
Fachwissen direkt im Vertrieb anwenden
MyInvest Pro bündelt CRM, Rechner und KI-Analyse in einer Plattform – damit du Renditen, Finanzierungen und Standorte direkt im Verkaufsgespräch belastbar darstellst.