Immobilien-Glossar
Tilgung
Die Tilgung ist der Anteil der Darlehensrate, der zur Rückzahlung der Restschuld verwendet wird. Eine höhere Tilgung führt zu einer schnelleren Entschuldung, aber auch zu einer höheren monatlichen Rate.
Die Tilgung ist der Anteil einer Darlehensrate, der die geliehene Summe tatsächlich zurückführt und damit die Restschuld verringert. Sie ist von dem Zinsanteil zu unterscheiden, der lediglich die Kosten des Kredits abdeckt, ohne die Schuld zu mindern.
Beim üblichen Annuitätendarlehen wird die anfängliche Tilgung als Prozentsatz der Darlehenssumme angegeben. Da die Gesamtrate konstant bleibt, der Zinsanteil mit sinkender Restschuld aber abnimmt, steigt der Tilgungsanteil im Zeitverlauf und beschleunigt die Rückzahlung.
Die Höhe der anfänglichen Tilgung steuert die Geschwindigkeit der Entschuldung: Eine hohe Tilgung verkürzt die Laufzeit und senkt die Gesamtzinslast, erhöht aber die monatliche Rate. Eine niedrige Tilgung schont den laufenden Cashflow, verlängert jedoch die Rückzahlungsdauer.
Bedeutung im Immobilienvertrieb
Die Tilgung steuert den Zielkonflikt zwischen schneller Entschuldung und monatlicher Belastung. Sie passend zur Strategie des Käufers zu wählen, ist ein wichtiger Beratungshebel zwischen Cashflow und Vermögensaufbau.
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