Immobilien-Glossar
Zinsbindung
Die Zinsbindung ist der Zeitraum, in dem der Darlehenszins fest vereinbart ist. Übliche Laufzeiten sind 5, 10, 15 oder 20 Jahre. Nach Ablauf der Zinsbindung wird ein neuer Zins verhandelt (Anschlussfinanzierung).
Die Zinsbindung ist der vertraglich vereinbarte Zeitraum, über den der Sollzins eines Immobiliendarlehens unveränderlich festgeschrieben ist. Während dieser Frist bleibt die Rate von Zinsschwankungen am Markt unberührt.
Übliche Bindungsfristen liegen bei 5, 10, 15 oder 20 Jahren, teils auch darüber. Eine lange Zinsbindung sichert das aktuelle Zinsniveau über viele Jahre und schafft Planungssicherheit, ist aber meist mit einem etwas höheren Zins verbunden als eine kurze Bindung.
Nach Ablauf der Zinsbindung verbleibt in der Regel eine Restschuld, die über eine Anschlussfinanzierung zu dann gültigen Konditionen weiterfinanziert wird. Die Wahl der Bindungsdauer ist damit immer auch eine Wette auf die künftige Zinsentwicklung.
Bedeutung im Immobilienvertrieb
Die Zinsbindung bestimmt, wie lange die Finanzierung kalkulierbar ist und welches Zinsänderungsrisiko bleibt. Sie passend zur Risikoneigung des Käufers einzuordnen, ist ein wichtiger Baustein einer durchdachten Finanzierungsberatung.
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