Immobilien-Glossar
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten umfassen Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchgebuehren und ggf. Maklerprovision. In Deutschland liegen sie typischerweise bei 7-12 % des Kaufpreises und müssen meist aus Eigenkapital finanziert werden.
Die Kaufnebenkosten sind alle Kosten, die beim Immobilienerwerb zusätzlich zum eigentlichen Kaufpreis anfallen. Sie summieren sich aus mehreren Pflicht- und gegebenenfalls Vermittlungskosten und erhöhen den tatsächlichen Kapitalbedarf des Käufers.
Zu ihnen zählen vor allem die Grunderwerbsteuer, die Notar- und Grundbuchkosten sowie eine eventuelle Maklerprovision. Je nach Bundesland und Provisionsregelung liegen sie in Deutschland typischerweise im Bereich von rund 7 bis 12 Prozent des Kaufpreises.
Da Banken die Kaufnebenkosten in aller Regel nicht mitfinanzieren, müssen sie aus Eigenkapital bestritten werden. Sie sind damit ein entscheidender Faktor dafür, wie viel Eigenkapital ein Käufer mindestens mitbringen muss.
Bedeutung im Immobilienvertrieb
Die Kaufnebenkosten bestimmen, wie viel Eigenkapital ein Käufer mindestens braucht, und sind damit ein häufiger Grund für gescheiterte Finanzierungen. Eine transparente Aufstellung früh im Gespräch schützt vor späten Abbrüchen.
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